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Leben & Werk

Amerikanische Schauspielerin. Mit rekordverdächtigen knapp 200 Film- und TV-Rollen, gehört Golden Globe-, Emmy- und Tony Award-Preisträgerin Shirley Knight zu den meistbeschäftigten Schauspielerinnen. Ihre Karriere begann Ende der 50er- Jahre mit Adaptionen der Stücke von Tennessee Williams, setzte sich fort mit Schlüsselfilmen des New Hollywood („Liebe niemals einen Fremden„), führte zu Ensemblefilmen in den 70er-Jahren („Jagd auf die Poseidon“) und zu Mutter- und Großmutter-Rollen, so als Mutter von Brooke Shields in „Endlose Liebe“ (1981). Über die Hälfte ihrer Rollen spielte sie in TV-Produktionen. Knight war anfangs häufig die sensible, neurotische und unsichere Blondine, später frustrierte Gattin und nervöse, unter Einfluss stehende Frau, bis sie als Mutter und Oma ihre komischen, kauzigen und exzentrischen Seiten ausspielen konnte, zuletzt als nervige Schwiegermutter von Bree (Marcia Cross) in fünf Episoden von „Desperate Housewives“ (2005/07) und als liebenswerte, diätbedachte Mutter von Kevin James in der erfolgreichen Komödie „Der Kaufhaus Cop“ (2009).

Shirley Knight wurde 1936 in Goessel, Kansas, geboren und fand nach einer Statistenrolle in „Picknick“ (1955) und TV-Auftritten im Drama „Das Dunkel am Ende der Treppe“ (1959) zum Film. Sie war in „Süßer Vogel Jugend“ (1961) an der Seite von Paul Newman eine der träumerischen, realitätsflüchtigen jungen Frauen, die typisch für das Werk von Tennessee Williams sind, der für Knight 1978 das Stück „Ein schöner Sonntag für Creve Coeur“ schrieb. Nach ihrer Rolle als Studentin an der Seite von Candice Bergen in „Die Clique“ (1965, nach Mary McCarthy), spielte sie, wieder in einer für sie geschriebenen Rolle, in Francis Ford Coppolas „The Rain People – Liebe niemals einen Fremden“ (1969) die schwangere Natalie, die aus der Ehe ausbricht, ziellos durch die USA fährt und unterwegs an den unberechenbaren Kilganon (James Caan) gerät.

Shirley Knight war in Richard Lesters Hochspannungs-Thriller „Juggernaut – 24 Stunden bis zur Ewigkeit“ (1974, mit Richard Harris) ebenso an Bord eines bedrohten Luxusliners, wie als Krankenschwester im Katastrophenfilm „Jagd auf die Poseidon“ (1979, mit Michael Caine). Sie spielte die Mutter in „Stuart Stupid – Eine Familie zum Kotzen“ (1995), die in einem Trailerpark lebende Mutter von Sharon Stone im Thriller „Diabolisch“ (1996, mit Isabelle Adjani) und Helen Hunts Mutter in der Komödie „Besser geht’s nicht“ (1997, mit Jack Nicholson). In der Generationen-Komödie „Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya-Schwestern“ (2001) war Knight die Freundin der Mutter von Sandra Bullock im titelgebenden Trio, im Thriller „Angel Eyes“ (2002, mit Jennifer Lopez) wurde sie von Jim Caviezel im Rollstuhl versorgt.

Knight war in TV-Serien von „Matlock„, „Maverick“ und „Emergency Room“ bis zu „Law and Order“, „N.Y.P.D.Blue“ und „Cold Case“ zu sehen und wurde für ihre Gastrolle in „thirtysomething – Die besten Jahre“ 1988 mit dem Emmy Award ausgezeichnet. Für ihre Rolle in „Unter Anklage – Der Fall McMartin“ erhielt sie 1995 den Golden Globe und den Emmy Award. 1967 gewann sie in Venedig die Coppa Volpi als Beste Darstellerin in „Dutchman“. Für „Das Dunkel…“ und „Süßer Vogel Jugend“ war sie jeweils für Oscar und Golden Globe nominiert. Für ihre Darstellung im Stück „Kennedy’s Children“ gewann sie 1976 den Tony Award.

Shirley Knight war bis zu deren jeweiligem Tod mit Eugene Persson und John Hopkins, von denen sie je eine Tochter hat, verheiratet. Tochter Kaitlin Hopkins ist ebenfalls Schauspielerin („Shopaholic“).

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