Sheryl Crow

Schauspielerin • Musikerin
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Leben & Werk

Sheryl Crow wird am 11. Februar 1962 in Kennett, Missouri, als Tochter eines Rechtsanwaltes und einer Big-Band-Sängerin geboren. Nach einem Studium an der Universität von Missouri arbeitet sie zunächst als Lehrerin, bevor sie in den Achtzigern nach Los Angeles zieht, um eine Laufbahn als Musikerin einzuschlagen. Als Background-Sängerin findet sie bald Arbeit bei verschiedenen Major-Produktionen, unter anderem begleitet sie auch Michael Jackson auf seiner „Bad“-Tournee. 1990 ist es endlich soweit: Crow unterzeichnet einen Vertrag als Solokünstlerin bei A&M Records. Als das Debüt 1991 erscheinen soll, hat sich die Gitarristin und Sängerin von den glattgebügelten Klängen der Studioaufnahmen jedoch bereits entfremdet. Sie bittet um die Möglichkeit, noch einmal ganz von vorne beginnen zu dürfen – und wird erhört. Gemeinsam mit dem Produzenten Bill Bottrell, mit dem sie bald mehr als nur eine berufliche Beziehung verbindet, und einer Hand voll Musiker, gründet sie die Band „The Tuesday Night Music Club“. Die neuen Songs entstehen nun aus Improvisationen heraus. Das Album „Tuesday Night Music Club“ dümpelt nach seiner Veröffentlichung 1993 recht und schlecht vor sich hin, bis der einzige nicht von Crow geschriebene Song „All I Wanna Do“ wie eine Bombe einschlägt und ihr weltweite Chartplatzierungen und etliche Grammys sichert. 1996 folgt das selbstbetitelte zweite Werk, das mit den Singles „Everyday Is A Winding Road“ und „If It Makes You Happy“ die Erfolgsspirale weiter nach oben dreht. Crow zeigt sich von einer neuen, politischeren Seite, behandelt Themen wie Abtreibung und Atomkrieg. Nachdem sie 1997 den Titelsong zum James-Bond-Film „Tomorrow Never Dies“ beigesteuert hat, versinkt sie in Alkohol und Depressionen, über die sie in Interviews zu ihrem 1998 erschienenen „The Globe Sessions“ freimütig spricht. Eine Romanze mit Eric Clapton wird von der Presse breitgetreten. 1999 gibt sie an der Seite ihres Jugendfreundes Owen Wilson in dem Film „The Minus Man“ ihr Debüt als Schauspielerin. Erst 2002 erscheint wieder ein Studio-Album: „C’mon, C’mon“ zeigt eine verwandelte Sheryl Crow, die in Bikini und Hot Pants zu poppigen Klängen Hits wie „Soak Up The Sun“ singt. 2003 wird wiederum ein Titel aus fremder Feder zu ihrem zweiten Radio-Superhit: Cat Stevens‘ „The First Cut Is The Deepest“ erscheint als Bonus-Track auf „The Very Best Of Sheryl Crow“. Die inzwischen mit dem Radsportler Lance Armstrong liierte Sängerin veröffentlicht ihr neues Album „Wildflower“ im September 2005.

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