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Leben & Werk

Die in Kingston, New York geborene Deutsch-Amerikanerin wurde für ihr Regiedebüt „Leise Schatten“ 1991 u. a. mit dem Bayerischen Filmpreis und dem Max-Ophüls-Preis in Silber ausgezeichnet. Zuvor hatte die HFF-Absolventin bereits als Ausstatterin mit Dominik Graf bei dessen frühen Werken „Tiger, Löwe, Panther“ (1987), für den sie auch das Drehbuch schrieb, und „Spieler“ (1989) zusammengearbeitet. Graf wiederum übernahm eine wichtige Rolle und verblüffte als Schauspieler in Hormanns größtem Erfolg, der Beziehungskomödie „Irren ist männlich„, die 1996 mehr als 1,5 Mio. Zuschauer ins Kino lockte. Weitere Filme wie der Vorgänger „Frauen sind was Wunderbares“ oder „Widows“ aus dem Jahr 1998 untermauerten ihren Ruf als Komödien-Spezialistin. Ernstere Stoffe realisierte die Deutsch-Amerikanerin vorwiegend fürs Fernsehen, u.a. in der Krimireihe „Bella Block“ oder auch in ihrer ersten Regiearbeit für einen Privatsender, dem Sat.1-Drama „Meine Tochter ist keine Mörderin“ (2001). Im Kino sorgte sie zuletzt für Aufsehen, als sie sich in „Männer wie wir“ der brisanten Themenkombination Fußball und Homosexualität zuwandte. Wie das Gros ihrer bisherigen Kino-Produktionen entstand auch dieser Film zusammen mit der Münchner Hager Moss Film. Ihre aktuellen Arbeiten belegen, dass sich Sherry Hormann inzwischen zu einer Wandlerin zwischen den verschiedensten Genres entwickelt hat: Für den BR drehte sie den Zweiteiler „Helen, Fred und Ted„, eine Therapeuten-Komödie, die im Erfolgsfall zur Reihe ausgeweitet wird. Für das ZDF inszenierte sie den Pilotfilm und die ersten Folgen einer neuen Freitagskrimi-Serie, die bislang noch den Arbeitstitel „Krimi Berlin“ trägt. Darüber hinaus schreibt Hormann das Drehbuch zur Adaption von Waris Diries „Die Wüstenblume“.

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