Shelley Duvall

Shelley Duvall

Leben & Werk

Mager wie eine Bohnenstange, mit großen neugierigen Augen und hypermobilen Bewegungen, gehörte die dunkelbraune Shelley Duvall (geboren 1949) zu den regelmäßig für Robert Altman arbeitenden Schauspielerinnen. Seit ihrem Debüt 1970 in “Auch Vögel können töten” zeichnete sie in seinen Filmen einige der markantesten Frauengestalten der 70er Jahre, so die naive Gangsterbraut Keechie in “Diebe wie wir“, das ehrgeizige Groupie in “Nashville”, die redselige Wasser-Therapeutin in der Wüste in “Drei Frauen” (1977, Darstellerpreis in Cannes) sowie als Idealbesetzung die Comic-Figur der Olive Oyl in “Popeye”. Sie war die Rockmusik-Kritikerin in Woody Allens “Der Stadtneurotiker” (“Sex mit dir war ein kafkaeskes Erlebnis”) und die von Gatte Jack Nicholson mit dem Beil gehetzte Mutter des telekinetisch begabten Jungen in Stanley KubricksThe Shining“. Seit den 80er Jahren ist sie Produzentin einer Märchenserie für das Kabelfernsehen, tritt in der Reihe “Shadowzone” auf und war im Kino in Gus Van Sants “Cowgirl Blues” zu sehen.

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  • Stephen King mag "Shining" nicht

    Die Kombination aus Stanley Kubrick vor und Jack Nicholson hinter der Kamera war eigentlich wegweisend. Nur nicht für den Autor.

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