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Leben & Werk

Zwei Filme über Powerfrauen machten den pakistanischen Regisseur Shekhar Kapur international zu einem gefragten Filmemacher. In „Bandit Queen“ (1994) erzählt er die authentische Geschichte einer indischen Bandenführerin, die sich als weiblicher Robin Hood für die kleinen Dörfer engagiert. Der Film wurde als Zensur-Skandal weit über Indien hinaus bekannt und löste auch bei seiner Europapremiere in Cannes Aufsehen aus. Der zweite Film ist das Porträt der Königin Elizabeth I, die in einer tour de force von Cate Blanchett von der wilden Jungfrau und Liebenden bis zur unter der Maske erstarrten Königin gespielt wird. „Elizabeth“ (1998) zeigt, wie man Historienfilme modern und kraftvoll erzählen kann und liefert eine eindringliche Studie über Machtpolitik mit einer illustren Starbesetzung (neben Blanchett Fanny Ardant, Geoffrey Rush, Joseph Fiennes, Christopher Eccleston und Richard Attenborough). Kapur wurde 1945 in Lahore, dem heutigen Pakistan, geboren, kam in den 70er-Jahren nach London, wo er ursprünglich als Buchhalter arbeitete und sich zum Schauspieler ausbilden ließ. 1983 stand er erstmals selbst hinter der Kamera und inszenierte mit „Masoon“ sein Spielfilmdebüt in Indien. Mit dem Fantasy-Film „Mr. India“ (1987) konnte er sich als einer der führenden Vertreter des indischen Kinos etablieren. Nach sechs Filmen in Indien entstand mit „Elizabeth“ der erste Welterfolg.

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