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Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler. Shaun Toub spielte fast zwei Jahrzehnte ethnische Charaktere mit großer Wandlungsfähigkeit, vor allem Menschen aus dem Nahen und Mittleren Osten. Seine Filmografie umfasst rund 100 Auftritte in Fernsehnserien und ein knappes Dutzend Spielfilme, vermehrt seit 2004, als er in Paul Haggis‘ mit dem Oscar ausgezeichnetem Film „L.A. Crash“ eine packende Performance als Farhad lieferte, ein Ladenbesitzer, der sich zum Schutz seiner von Rassismus und Bigotterie heimgesuchten Familie eine Waffe zulegt. Im selben Jahr wird er in Wim Wenders‘ „Land of Plenty“ als Hassan vor einem Obdachlosenheim erschossen. Nach wichtigen Nebenrollen in Marc Fosters „Drachenläufer“ (2007) als Rahim Khan, Freund von Amirs Vater, der Amir zum Lesen animiert, und als Hassan in „Der Krieg des Charlie Wilson“ (2007), stieg Toub in die Oberliga von Hollywoods Schurken auf: In der Verfilmung des Marvel Comics „Iron Man“ (2008) ist er Prof. Yin-Sen, Mandarin und mächtiger Herrscher über magische Kräfte.

Shaun Toub wurde in Teheran geboren, wuchs in Manchester auf, zog mit seiner Familie in die USA, als er vierzehn Jahre war, und besuchte zwei Jahre eine High School, in deren Jahrbuch ihm komödiantische Begabung bescheinigt wurde. Nach dem Abschluss besuchte er ein College in Massachusetts und wurde durch Zufall von einem Talentscout entdeckt. 1988 debütierte er in der Polizistenserie „Hunter“ und war seitdem in je ein bis drei Folgen von „Eine schrecklich nette Familie“, „Seinfeld„, „Die Sopranos“, „E.R.“, The Bold and the Beautiful“, JAG“, „Nash Bridges“, „Malcolm mittendrin“, „Lois & Clark: Die neuen Abenteuer von Superman“, „Charmed„, „Smith“, „D.R.E.A.M. Team“ und „Navy CIS“ zu sehen, mal als zwielichtige Person, häufig als von ethnischen Vorurteilen geplagter Mann. Er spielte in „Live aus Bagdad“ (HBO 2002), eine Story um die CNN-Crew (Michael Keaton, Helena Bonham-Carter) im Ersten Golfkrieg, und als ägyptischer FBI-Informant im Zweiteiler „The Path to 9/11“ (ABC, 2006).

Im Kino debütierte Shaun Toub 1993 als schlafender Wächter in „Hot Shots 2“ und spielte Nebenrollen als Ladenbesitzer in Michael Bays „Bad Boys“ (1995, mit Will Smith und Martin Lawrence), als einer der Männer von John Travoltas Major, die nukleare Raketen entführen, in John Woos Actionspektakel „Operation Broken Arrow“ (1996, mit Christian Slater), im Flugzeugentführungsthriller „Einsame Entscheidung“ (1996, mit Kurt Russell) und im Horrorthriller „Stigmata“ (1999, als Arzt von Medium Patricia Arquette). In „Maryam“ (2000) spielt er den traditionalistischen Vater der Titelheldin, im Bibelfilm „Es begab sich aber zu der Zeit…“ (2005) Joachim, den Vater der Gottesmutter Maria.

Shaun Toub engagiert sich in der persisch-amerikanischen Community um die Förderung der Künste und ist für Wohlfahrtseinrichtungen, so die Lili Claire Foundation, tätig. Er liebt Sport und Musik.

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