Shania Twain

Schauspieler
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Leben & Werk

Mit einer ohrwurmträchtigen Mischung aus Country-Pop und Mainstream-Rock stieg Shania Twain in den neunziger Jahren zur erfolgreichsten kanadischen Sängerinnen aller Zeiten auf. Mit ihren Veröffentlichungen erreichte sie regelmäßig Platin-Regionen und wurde dabei oftmals als weibliches Pendant von Country-Pop-Superstar Garth Brooks bezeichnet. Nachdem sie in ihrer kanadischen Heimat und den USA bereits Superstar-Status erreicht hatte, schickte sich Shania Twain Anfang des neuen Jahrtausends an, auch Europa und speziell Deutschland zu erobern, was innerhalb kurzer Zeit gelang. Neben ihren massentauglichen Radiopopsongs trugen dazu nicht zuletzt die stets körperbetonten und gern freizügigen Outfits der Sängerin bei, wegen derer sie von Country-Puristen oft scharf kritisiert wurde.

Geboren wurde Shania Twain als Eileen Regina Edwards im kanadischen Windsor in der Provinz Ontario. Bereits früh leiteten sie ihre Eltern in Richtung einer Musikkarierre. Nach zahlreichen Auftritten in örtlichen Bars, bei regionalen Fernseh- und Radiosendern oder auf Volksfesten hatte sie eine gewisse Popularität in ihrer Heimatregion erreicht. Als Twain 21 Jahre alt war, starben beide Eltern bei einem Autounfall, und die Sängerin musste die Verantwortung für ihre vier jüngeren Brüder übernehmen. Um die Familie zu ernähren, nahm sie einen Job in einer Revue in Deerhurst an, wo sie drei Jahre lang allabendlich Stücke von George Gershwin und Andrew Lloyd Webber zum Besten gab. Als ihre Brüder schließlich alt genug waren, um alleine klarzukommen, widmete sich Twain wieder ihrer Gesangkarriere und nahm Anfang der Neunziger ein Demo-Tape auf, mit dem sie das Interesse mehrerer Major-Firmen weckte. Bei einem Showcase konnte sie schließlich die A&Rs von Mercury Nashville überzeugen, die sie kurze Zeit später unter Vertrag nahmen.

Mit ihrem gleichnamigen Debüt-Album erzielte Twain 1993 einen respektablen Erfolg, wenn auch die astronomischen Verkaufsregionen der Folgewerke noch nicht erreicht wurden. Kurz nach der Veröffentlichung von „Shania Twain“ lernte die Sängerin den Produzenten Robert John „Mutt“ Lange kennen, der bereits durch seine Arbeit mit Hardrock-Größen wie AC/DC, Def Leppard und Foreigner bekannt geworden war, und verliebte sich in ihn. Wenig später heirateten die beiden und begannen noch im selben Jahr mit den Arbeiten an Twains Durchbruch-Album „The Woman In Me“.

Durch die Verschmelzung von Twains Country-Wurzeln und den Hard-Rock-Einflüssen von Lange entstand die höchst erfolgreiche Soundmixtur aus ohrwurmträchtigen Country-Pop und Mainstream-Rock, die dem musikalischen Paar in der Folge wahre Fluten von Platin-Auszeichnungen bescheren sollte. „The Woman in Me“ erreichte nach Veröffentlichung im Frühjahr 1995 Rang fünf der Billboard-Charts und verkaufte in kurzer Zeit über neun Millionen Einheiten.

Von ihrem 1997er Album „Come On Over“, auf dem sie mit ihrem Ehemann ihr musikalisches Erfolgsrezept erneut perfekt umsetzte, konnte Twain bis heute weltweit an die 40 Millionen Einheiten absetzen und festigte ihre Stellung in der Superstar-Liga. Nach ausgiebigen Tourneen gönnte sich die Sängerin zum Jahrtausendwechsel eine Auszeit, siedelte in die Schweiz um und bekam am 21. August 2001 ihr erstes Baby, Sohn Eja. Nach Abschluß der Babypause machte sich Shania Twain an die Aufnahmen für ihr viertes Album „Up!“, das Ende 2002 in die Läden kam.

Während sie in den USA und Kanada weiter auf höchstem Erfolgsniveau agierte, schickte sich die junge Mutter im Jahr 2002 an, von ihrem neuen europäischen Hauptwohnsitz aus auch die alte Welt zu erobern. Nachdem sie mit Singles wie „That Don’t Impress Me Much“ oder „Man I Feel Like A Woman“ bereits Ende der Neunziger veritable Radiohits in Deutschland landen konnte, erreichte sie im Jahr 2002 nicht zuletzt durch verstärkte Präsenz im deutschen Fernsehen hierzulande auch in den Verkaufscharts eindrucksvolle Resultate.

Den Durchbruch sollte dabei die Single „Ka-Ching“ bringen, mit der Twain Anfang 2003 bis auf Rang drei der deutschen Singles-Charts vorstieß. Das Album „Up!“, das bereits kurz nach VÖ bis in die Top Ten vorgestoßen war, erhielt dadurch einen gehörigen Anschub, und Shania Twain durfte sich im September 2003 über ihre erste Nummer eins in den deutschen Album-Charts freuen. „Up!“ wurde viermal mit Platin veredelt und hielt sich über 80 Wochen in der Hitliste. Die ausgetüftelte Hitformel von Twain und Lange hatte ihre Wirksamkeit auch auf dem europäischen Markt bewiesen.

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