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Shaggy

Schauspieler • Musiker
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Leben & Werk

Der jamaikanisch-amerikanische Reggae-Musiker Shaggy wird als Orville Richard Burrell am 22. Oktober 1968 in Kingston, Jamaika, der Hauptstadt des Reggae, geboren und wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Schon früh beginnt er sich für die Musik seiner Heimat zu interessieren und saugt Reggae, Ska, Dancehall und Rock Steady förmlich auf. Den aus der Cartoon-Serie „Scooby Doo“ entlehnten Spitznamen Shaggy erhält er angeblich von einem Freund. Als er 18 Jahre alt ist, wandert die Familie in die Vereinigten Staaten aus, wo sie sich im New Yorker Stadtteil Brooklyn niederlässt. Shaggy versucht den Weg ins Profilager mit Singles wie „Mample“ oder „Big Up“, tritt jedoch 1988 in die Armee ein. Als Mitglied des Marine Corps nimmt er während des ersten Golfkrieges an der „Operation Desert Storm“ teil. Nach seiner Rückkehr aus dem Irak widmet er sich jedoch ganz der Musik und kann bereits 1993 mit der Dancehall-Version eines alten Ska-Hits aus den Sechzigern (Folkes Brothers/Prince Buster) international charten: „Oh Carolina“ krächzt weltweit aus den Radios, den Supermärkten, Kleiderläden und in den Diskotheken. Im selben Jahr erscheint er als Gaststar auf Platten von Kenny Dope („The Unreleased Project“), Sting Intl., Don One, Lloyd Campbell oder Robert Livingston. Shaggy geht auf eine Tournee um den Globus, welche ihn als ersten westlichen Reggae-Künstler auch nach Südafrika führt. Nach der Veröffentlichung seines Albums „Doberman“ (1994) landet der Ex-Marine 1995 mit „Boombastic“ einen weiteren Hit, der dank einer Werbung für Levi’s Jeans weltweit einschlägt. Das gleichnamige Album, das auch eine Version von „The Train Is Coming“ von Ken Boothe enthält, wird 1996 mit einem Grammy für das beste Reggae-Album ausgezeichnet. Das dritte Album „Midnight Lover“ (1997) kann an den gewaltigen Erfolg indes nicht anknüpfen. Shaggy übt sich einige Jahre in Geduld. „Hot Shot“ schafft es dann 2001 wieder bis ganz nach oben in die Billboard Charts. Mit dem Album „Clothes Drop“ und den Singles „Ready Fi Di Ride“, „Sexy Gyal Whind“ und „Wild2Nite“ mischt er auch 2005 wieder beim internationalen Hitpoker mit.

Filme und Serien

Videos und Bilder

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