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Leben & Werk

Britischer Schauspieler. Scott Speedman hatte sein Leben dem Schwimmen verschrieben, hielt einen Rekord in der Freistil-Disziplin, wollte an den Olympischen Spielen teilnehmen und musste wegen eines Unfalls, der ihm eine Nackenverletzung eintrug, seine Karriere für immer aufgeben. Der gutausehende Athlet wandte sich eher aus Spaß dem Kino und Fernsehen zu, wurde durch die Serie „Felicity“ bekannt und spielte in amerikanischen, kanadischen und britischen Genrefilmen, Artthouse-Arbeiten und Independent-Produktionen meist die zweite Hauptrolle, so in „Underworld“, xXx - The Next Level“, „Dark Blue“ und „Mein Leben ohne mich„.

Robert Scott Freeman wurde 1975 in London als Sohn einer Olympionikin geboren, wuchs in Toronto auf, besuchte die Earl High School und von 1994-1996 die University of Toronto. Nach seinem Unfall bewarb er sich aus Spaß für die Rolle des Robin in „Batman Forever“ (mit George Clooney), die an Chris O’Donell ging, und gelangte an einen Agenten, der ihm 1995 TV- und Filmrollen verschaffte. In 36 Folgen der Serie „Felicity“ (1998 - 2002, RTL) spielte Speedman den jungen Ben Covington, für den die 17-jährige Titelheldin (Keri Russel) ihre Medizinstudiumpläne aufgibt, ihm an die Uni von New York folgt und von ihm enttäuscht wird.

Während der Serie studierte Speedman am Neighborhood Playhouse, spielte in kanadischen Filmen und gab sein Theaterdebüt in Toronto. Im Roadmovie „Duets - Traumpaare“ (2000) war er der Taxifahrer Billy, der die ihren Vater suchende Gwyneth Paltrow zum Karaoke-Turnier fährt und sich in sie verliebt. Er ist der sorgende, nichtsahnende Ehemann der todgeweihten Sarah Polley in Isabel Coixets „Mein Leben ohne mich“. Im Actionthriller „Dark Blue“ (um korrupte Cops) war Speedman Partner von Kurt Russell, im Actionfilm „xXx - The Next Level“ von Ice Cube und Samuel L. Jackson. Eine Fangemeinde schuf sich Speedman als im Krieg der Vampire und Werwölfe zwischen deren Welten lebender Student in der Horror-Action „Underworld“ (2003) und „Underworld: Evolution“ (2005), wo er sich in die schöne Vampir-Kriegerin (Kate Beckinsale) verliebt. Im Cop-Thriller „Anamorph“ (2006) ist Speedman Partner von Willem Dafoe, in Allan Moyles schwarzer Komödie „Weirdsville“ (2006) ein Slacker, der die an einer Überdosis gestorbene Leiche seiner Freundin beseitigen will und mit seinem Kumpel an eine Satanssekte gerät.

Scott Speedman wurde für „Mein Leben ohne mich“ auf dem Frauenfilmfestival Bordeaux 2003 als Bester Darsteller ausgezeichnet und erhielt von der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films 2004 den Darstellerpreis als Bester männlicher Hauptdarsteller.

Scott Speedman lebt mit Kate Beckinsale, die er während der Dreharbeiten zu „Underworld“ kennen gelernt hatte.

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