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Sasha


Der deutsche Popsänger Sasha (bürgerlich: Sascha Schmitz) kommt am 5. Januar 1974 in Soest zur Welt. In der Schulband Junk Food sammelt er als Teenager erste musikalische Erfahrungen, die den gutaussehenden jungen Mann schließlich zu einem gefragten Background-Sänger bei Projekten wie Der Wolf oder Young Deenay („I Wanna Be Your Lover“) machen. Ende 1998 erscheint seine erste Single als Solo-Interpret: „I’m Still...

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Sasha

  • Geboren: 05.01.1974 in Soest  BRD
  • Berufe: Schauspieler, Musiker

Leben & Werk

Der deutsche Popsänger Sasha (bürgerlich: Sascha Schmitz) kommt am 5. Januar 1974 in Soest zur Welt. In der Schulband Junk Food sammelt er als Teenager erste musikalische Erfahrungen, die den gutaussehenden jungen Mann schließlich zu einem gefragten Background-Sänger bei Projekten wie Der Wolf oder Young Deenay („I Wanna Be Your Lover“) machen. Ende 1998 erscheint seine erste Single als Solo-Interpret: „I’m Still Waiting“ bietet soliden, leicht souligen Pop und hält sich wochenlang in den Charts. 1999 erscheint das Debüt-Album von Sasha, „Dedicated to…“, das in mehreren europäischen Staaten zu Gold- und Platin-Ehren gelangt. Von den Medien zum Traumschwiegersohn der Nation erklärt, erntet Sasha reichlich Lorbeeren: Bereits 1999 wird er für die MTV Europe Music Awards nominiert, gewinnt den VIVA-Comet, im Jahr darauf den Bambi und den Echo. Auf dem LP-Nachfolger „Surfin‘ On a Backbeat“ (2001) gibt sich der als Teenie-Schwarm vermarktete Schmusesänger dann lieber etwas rockiger. Die Single-Auskopplung „Here She Comes Again“ überrascht mit kräftigen Gitarren, ist allerdings gewohnt ohrwurmig. Bei der Fußball-WM 2002 wird der Sasha-Song „This Is My Time“ zur Erkennungsmelodie der Berichterstattung, was weitere Chart-Erfolge sichert. Im selben Jahr singt Sasha als Unicef-Botschafter im Vatikan vor Papst Johannes Paul II. Anfang 2003 wird es Zeit für einen Imagewechsel: Mit der Rockabilly-Band Dick Brave & The Backbeats tingelt Sasha (alias Dick Brave) zunächst durch kleinere Schuppen. Das angeblich als Spaßprojekt geplante Unternehmen wird jedoch durch die Veröffentlichung des Albums „Dick This!“ zum Selbstläufer. Nach einer Platin- und drei goldenen Schallplatten sowie drei ausverkauften Tourneen und einem weiteren Echo nimmt Sasha im Dezember 2004 vorläufig Abschied von seinem Alter Ego. 2005 wird er mit dem „diva“, dem Deutschen Entertainment Preis, ausgezeichnet. Im März 2006 meldete sich Sasha dann wieder ohne Tolle und Cowboystiefel und in gewohnter Rock/Pop-Form mit dem Album „Open Water“ zurück. Das Album, auf dem sich der Sänger stärker denn je in den Songwriting-Prozess eingeschaltet hatte, debütierte auf Rang sieben der Charts. Pünktlich zu seinem zehnjährigen Bühnenjubiläum veröffentlichte Sasha im Winter 2006 seine erste Hits-Kopplung „Greatest Hits“, die auf Platz sechs debütierte und sich über Wochen wacker in den Top Ten hielt. Auch auf den Bühnen der Nation wusste der Sänger nach wie vor zu begeistern und füllte mühelos die großen Hallen. Weniger gewogen waren ihm indes die Fernsehzuschauer: Seine erste eigene Comedy-TV-Show „Sasha - Die Show“ floppte Anfang 2007 komplett, weswegen der Fernsehsender Sat1 von einer Fortsetzung absah.

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