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Sarah Biasini

Schauspieler
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Leben & Werk

Französische Schauspielerin. Sarah Biasini, Tochter der Schauspielerin Romy Schneider (1938-1982) und ihres zweiten Ehemanns und Privatsekretärs Daniel Biasini, wuchs, von der Öffentlichkeit abgeschirmt, beim Vater auf. 2004 stand sie erstmals vor der Kamera und verkörperte im Mantel-und-Degen-Film „Julie - Agentin des Königs“ die Hauptrolle einer in Männerkleidern auftretenden Draufgängerin aus dem 17. Jahrhundert. Seitdem hat sie in mehreren Kino- und Fernsehfilmen mitgewirkt und sich auf Pariser Bühnen einen Namen gemacht. 2010 ist sie in der Kriminalkomödie „Blind Test“ als Joyce die schwangere Geliebte eines Börsenspekulanten, der kein Kind will, und sich und sie zum Schein entführen lässt, um an das an Joyce transferierte Geld zu gelangen. In der deutsch-französischen Koproduktion „Zeit der Stille“ (TV, Regie: Franck Apprenderis), eine Holocaust-Geschichte, ist sie Insassin des Konzentrationslagers Buchenwald.

Sarah Magdalena Biasini wurde 1977 in Gassin, Département Var, geboren und studierte an der Sorbonne Kunstgeschichte, absolvierte Praktiken in Museen und Galerien und wandte sich nach einem Jahr in London, wo sie erste Bühnenerfahrungen sammelte, der Schauspielerei zu. Sie studierte am Lee Strasberg Institute in New York und tritt seit 2005 auf den Pariser Bühnen Théatre Marigny, Théatre Hébertot, Théatre de l’Oeuvre und Ciné 13 Théatre sowie auf dem Theaterfestival in Avignon in modernen Stücken und bei Lesungen auf. Ihre bekannteste Rolle hatte sie in Neil Simons Boulevardkomödie „Barfuß im Park„. Zu Biasinis Kinofilmen zählen die Kriminalkomödie „Mon petit doigt m’a dit“ von Pascal Thomas (mit Catherine Frot und André Dussolier in den Hauptrollen), „Le Bal des Actrices“ von Maiwenn (als sie selbst) und, als junge Frau im Tierheim, in „Ein Mann und sein Hund“ (2008) mit Jean-Paul Belmondo in der Titelrolle.

Nach der zwölf Millionen Euro teuren Mini-Serie „Julie - Agentin des König“, die in Frankreich acht Millionen Zuschauer erreichte, in Deutschland als Zweiteiler lief und fünf Millionen Zuschauer verbuchte, war Sarah Biasini im Beziehungsdrama „Wir sind uns so verhasst“ (2006, von F. Apprenderis) und der sechsten Episode („Le Débarcadière des Anges“) der je 60-minütigen Thriller-Reihe „Suite noire“, unter der Regie von Brigitte Rouan zu sehen.

Sarah Biasini war zweimal für französische Nachwuchs-Filmpreise nominiert.

Sarah Biasini lebte von 2002-2009 mit dem Unternehmer Tristan Lecomte, der sie nach einer Thailand-Reise verließ, in einem vornehmen Stadtviertel von Paris.

Sie spricht vier Sprachen, aber kein Deutsch.

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