Django Unchained“ wird bestimmt kein Kuschelwestern. Dafür steht Quentin Tarantino. Die Arbeit am Colt sollen Christoph Waltz und nun auch Will Smith verrichten.

Will Smith in Quentin Tarantinos Spaghetti-Western "Django Unchained"? Bild: Kurt Krieger

Gott vergibt… Django nie!„. So lautet der deutsche Urtitel des ersten gemeinsamen Auftritts von Bud Spencer und Terence Hill. Quentin Tarantino wird ganz bestimmt keinen Western-Klamauk drehen, aber das Motto dürfte für seinen „Django Unchained“ gerade gut genug sein.

In seiner Hommage an die Spaghetti-Western will Tarantino ein Duo antraben lassen. Christoph Waltz ist bereits fest an Bord, heißt es, aber nicht in den Stiefeln des Original-„Django„-Darstellers Franco Nero. Diese Ehre soll Superstar Will Smith zuteil werden. Der ist immerhin schon einmal durch den „Wild Wild West“ geritten, lockte damit aber kaum einen Kojoten hinter dem Kaktus hervor.

Duellanten: Christoph Waltz und Will Smith gegen Samuel L. Jackson

Das Drehbuch von „Django Unchained“ hat Quentin Tarantino kürzlich bei der Produktionsfirma abgeliefert, im Herbst sollen die Kameras laufen. Wenn er mitmacht, wird „Django“ Will Smith einen ehemaligen Sklaven spielen, der seine Frau befreien will. Christoph Waltz an seiner Seite wird als deutscher Kopfgeldjäger zu sehen sein, der den schurkischen Plantagenbesitzer Calvin Candle zu Strecke bringen soll. Diese Rolle hat ihm Tarantino auf den Leib geschrieben.

Bilderstrecke starten(11 Bilder)
10 Stars, die versehentlich den Tod eines Charakters verraten haben

Von Waltz ist Tarantino seit „Inglourious Basterds“ hingerissen, einen der Bösewichte kennt er schon viel länger: Samuel L. Jackson, mit dem er schon „Pulp Fiction“ und „Jackie Brown“ drehte, übernimmt die Rolle von Candles durchtriebenen Haussklaven - zwischen ihm und Will Smith wird es zu einem interessanten Duell kommen.

Und sollte sich Quentin Tarantino am Ende entschließen, „Django Unchained“ zu einer Westernklamotte umzuschneiden, kann er ja den Titel ändern. Das haben seine „Western-Vorfahren“ bei „Gott vergibt… Django nie!“ auch so gemacht. Der steht heute als „Zwei vom Affen gebissen“ in den Regalen.

Zu den Kommentaren

News und Stories

Kommentare