Und ewig lockt der Bourbon

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Samuel L. Jackson Poster

Der ehemalige Alkoholiker Samuel L. Jackson bekam am Set von „Spurwechsel“ versehentlich echten Whiskey vorgesetzt.

Ist hart geblieben:Samuel L. Jackson

Als Samuel L. Jackson die Rolle des Alkoholikers Doyle Gibson in „Spurwechsel“ annahm, bewunderten viele seinen Mut. Jackson hat selbst eine schwierige Therapie hinter sich, um sein Alkoholproblem in den Griff zu bekommen.

Die Parallele zwischen der Filmfigur und dem Schauspieler hat sich aber fatalerweise nicht bei allen Mitwirkenden herumgesprochen. So stieg Samuel am Set aus seinem Whiskeyglas nicht der sonst beim Film übliche Apfelsaftgeruch in die Nase, sondern der unverkennbare Duft von feinstem Bourbon:

„Wir filmten in einer Bar in der siebten Straße. Der Typ, der den Barkeeper spielte, meinte es gut und schenkte mir richtigen Bourbon ein. Er wusste es wohl nicht, jedenfalls ist es verdammt lange her, dass ich Whiskey gerochen habe. Es war wie ein plötzlicher Flashback.“

Jackson widerstand der Versuchung und sagte später, dass es ihm kalt den Rücken herunterlief, als er sich an seine schwierigste Zeit erinnerte:

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10 Stars, die versehentlich den Tod eines Charakters verraten haben

„Du kommst gerade aus dem Entzug, im Sommer sitzen die Leute in den New Yorker Cafes und trinken ihr Bier. Du gehst frustriert nach Hause, weil Du nichts trinken darfst, machst den Fernseher an und da heißt es: ‚Gönn Dir ein Budweiser!‘ Da wirst Du echt sauer.“

Dass Jackson sein Problem mittlerweile überwunden hat, zeigt seine exzellente Leistung in „Spurwechsel“. Die Story aus der Feder von Chap Taylor und Michael Tolkin („The Player„, „Deep Impact„) ist eine „Falling Down„-Variante:

Jacksons Doyle Gipson ist auf dem Weg zu einer Anhörung, um nach einer erfolgreichen Alkoholtherapie geteiltes Sorgerecht für seine Kinder zu erwirken. Bei einem Spurwechsel kommte es zu einem Bagatellunfall mit Gavin Banek (Ben Affleck), der als Staranwalt unterwegs zu seinem bisher wichtigsten Fall ist. Beide verlieren die Nerven, versäumen ihre Termine und machen fortan dem anderen das Leben zur Hölle.

Der Film besticht durch einen ungeschminkten Blick auf New York und seine Bewohner (das WTC wurde anders als in Spider-Man nicht digital entfernt). Dazu spektakuläre Kamerafahrten und überzeugende Charakterstudien zweier Männer, deren Leben urplötzlich aus den Fugen gerät.

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