Salma Hayek

Schauspielerin • Producerin • Sprecherin • Regisseurin
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Leben & Werk

Schön wie Mexiko und kleine Frau ganz groß: Ihre Filme sind gepflastert mit heißen Auftritten, sie ist eine der erotischsten Latinas und der erste weibliche Hollywoodstar mexikanischer Herkunft nach Dolores Del Rio. Mit glühend wilden Blicken aus braunen Augen, dem Körper einer Stripperin (bei einer Scheitelhöhe von 1,55 m) und feuriger Energie kämpfte sich die temperamentvolle Salma Hayek nach oben, bis sie 2002 in Venedig einen doppelten Triumph mit „Frida“ feiern konnte: Hayek hatte die Kolleginnen Jennifer Lopez und Madonna beim Kampf um Produktion, Hauptrolle, Buch und Dreh ausgestochen und wurde mit der Biografie der mexikanischen Malerin Frida Kahlo (1907-1954), mit der das Festival eröffnet wurde, die beherrschende Figur: „Da drehe ich einen Historienfilm über eine verkrüppelte, bisexuelle, kommunistische Malerin. Klingt nach Flop. Aber ich lasse mich nicht unterkriegen.“

Als Tochter einer Opernsängerin und eines Ölmanagers 1966 in der Hafenstadt Coatzacoalcos geboren, galt Hayek als Lehrerschreck, brach ihr Politikstudium ab, weil sie auf die Bühne wollte und wurde 1989 mit der TV-Seifenoper „Teresa“ ein Star in Mexiko. Doch sie verließ mutig die Heimat, ging nach L.A. und fing wieder unten und von vorne an. Sie arbeitete zunächst als Komparsin und kam 1995 in zwei Filmen von Roberto Rodriguez groß raus: In „Desperado“ zog sie mit Antonio Banderas in den bleireichen Kampf gegen Banditen, und in „From Dusk till Dawn“, in dem Quentin Tarantino an ihren Zehen leckte, legte sie im Mini-Bikini mit einer Schlange um den Hals einen der denkwürdigsten Strips der Filmgeschichte hin, in dessen Verlauf sie sich in einen blutdürstigen Vampir verwandelt. Danach spielte sie in „Wild Wild West“ krallenscharf Will Smith an die Wand und ließ den nackten Po blitzen, in der Komödie „Fools Rush in“ verliebte sie sich heißblütig in der Warteschlange vor dem Klo in einen New Yorker (Matthew Perry) und in „Dogma“ war sie die aufreizende Muse Serendipity. In „Schrille Nächte in New York“ verkaufte sie Donuts auf dem Times Square, in „Studio 54“ war sie eine der Tänzerinnen im legendären Nachtclub der 70er, im Teenie-Horrorfilm „The Faculty“ (Regie: wieder Rodriguez) gehörte sie zu den Lehrern, die als Aliens auf ihre Schüler losgehen, und als aufregende Zigeunerin Esmeralda beherrschte sie die TV-Version von „Der Glöckner von Notre Dame“.

Nach ihrem Traumprojekt „Frida“, das sie nach sieben Jahren Kampf erfolgreich mit Kritikerlob und Kassenerfolg abschloss, wandte sich Hayek wieder vertrautem Terain zu und drehte unter Rodriguez die „Desperado“-Fortsetzung „Once Upon a time in Mexico„. Hayek ist mit Edward Norton, der gratis am „Frida“-Skript bastelte, liiert und hält ihr Privatleben unter Verschluss.

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