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Leben & Werk

„Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel. Man weiß nie, was drin ist.“ Mit dem legendären Satz aus „Forrest Gump“ (1994) schrieb sich die zweifache Oscar-Preisträgerin Sally Field endgültig in die Filmgeschichte ein (obwohl sie für „Forrest Gump“ nicht nominiert war): Als Mutter des Titelhelden (Tom Hanks) setzt sie die Maßstäbe für sein Leben. Maßstäbe setzen wird zum Markenzeichen und zeichnet auch Fields Oscar-Rollen aus: 1979 ist sie die kämpferische Gewerschafterin in Martin Ritts „Norma Rae“, der ihr den Darstellerpreis in Cannes brachte, und 1984 die ums Überleben kämpfende texanische Witwe im Wirbelsturm in Robert Bentons Depressions-Melodram „Places in the Heart – Ein Platz im Herzen“.

Sally Field spielte in ihrer Karriere häufig Mütter, die als Powerfrauen alles für die Kinder tun, Männer sind Nebenwerk, zur Not prostituiert sie sich (wie in „Forrest Gump“). Die Bestsellerverfilmung „Nicht ohne meine Tochter“ (1991) sieht Fields als Betty Mahmoody, die gegen ihren Willen im Iran festgehalten wird und sich mit ihrer Tochter den Weg zurück in die USA erkämpft. Fields ist in dem Südstaaten-Familienmelodram „Magnolien aus Stahl“ die Mutter der sterbenden Julia Roberts und im Travestiespaß „Mrs. Doubtfire“ von Hausmann Robin Williams geschieden und von Weltmann Pierce Brosnan umflirtet.

In John Schlesingers Thriller „Auge um Auge“ bringt Fields 1996 eigenhändig den Entführer (Kiefer Sutherland) ihrer Tochter zur Strecke, und in Matt Williams‘ „Wo dein Herz schlägt“ (2000) gehört sie als Mama Lil zu den Müttern, die sich um die symbolkräftig Novalee Nation genannte schwangere Natalie Portman kümmern. In „Two Weeks“ (2006) versammeln sich Fields‘ vier Filmkinder an ihrem Sterbebett und bleiben die folgenden zwei Wochen bei Ma. In den Jahren 2000 bis 2003 hatte Fields Gastauftritte als manisch-depressive Mutter Maggie Wyczenski in der Serie „Emergency Room“.

Sally Field wurde 1946 in Pasadena, Kalifornien, als Tochter der Schauspielerin Maggie Field Mahoney geboren, besuchte die Birmingham High School in Los Angeles, nahm 1964 am Workshop von Columbia Pictures teil und wurde über Nacht mit den Hauptrollen der Serien „Gidget“ (1965; 32 Folgen) und „The Flying Nun“ (1967-69; 82 Folgen) zum TV-Star. 1967 gibt sie ihr Spielfilmdebüt als Pionierstochter im Western-Klassiker „Der Weg nach Westen“, kehrt aber zum Fernsehen zurück. Die Rolle der psychisch Gestörten in Daniel Petries TV-Drama „Sybil“ bringt ihr 1976 den Emmy Award und Filmangebote. Als Freundin von Burt Reynolds in den Action-Komödien um „Ein ausgekochtes Schlitzohr“ (1977) und dessen Sequels ist sie Beiwerk, sodass sie schnell auf Rollen aktiver engagierter Frauen wie „Norma Rae“ umsattelt und damit Erfolg hat, so als titelgebende „Sensationsreporterin“ (1981) in Sydney Pollacks Drama. Im Reese-Witherspoon-Hit „Natürlich blond 2“ (2003) hat es Sally Field zur Kongressabgeordneten gebracht.

Sally Field gehört zu den höchstdekorierten US-Schauspielerinnen. Sie gewann zwei Mal den Oscar, zwei Mal den Golden Globe, zwei Mal den Emmy Award und war acht Mal für den Golden Globe nominiert.

Sally Field war einige Jahre mit Burt Reynolds liiert. Sie war zwei Mal verheiratet und hat drei Kinder.

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