Saffron Burrows

Schauspielerin
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Leben & Werk

Schön, stark und verführerisch. Oft hat sie nur wenige Szenen, doch mit ihrer feinen transparenten Haut, den nachgezogenen schmalen Augenbrauen und den aschblonden Locken hinterlässt die englische Schauspielerin Saffron Burrows Eindruck. Ganz Dame von Welt, beherrscht sie im Spionagethriller „Enigma“ (2003) an der Seite von Dougray Scott während des Zweiten Weltkriegs die englische Geheimdienstkolonie Bletchley Park. Sie gibt die kokette Salondame Lea de Castro im Biopic über den Maler „Klimt“ und ist die stolze Andromache, Gemahlin des Helden Hector (Eric Bana) in Wolfgang Petersens „Troja“ (2004). In dem in Neuseeland gedrehten „Perfect Creature“ (2006) ist Burrows Vampir und versucht mit einem Cop den Krieg zwischen Menschen und Vampiren zu verhindern. An der Seite von adam Sandler spielt sie 2006 in Mike Binders „Empty City“, Drama über die Nachwirkungen von 9/11 in New York.

Saffron Dominique Burrows wurde 1973 in London als Tochter politisch engagierter sozial-feministischer Eltern geboren, die streikende Bergarbeiter in ihr haus aufnahmen. Sie verteilte als Kind Broschüren und war bei Streiks und Demonstrationen dabei. Burrows spielte wöhrend der Schulzeit Theater und wurde mit 15 Jahren von dem Model-Scout entdeckt, der auch Naomi Campbell entdeckt hatte. Der Catwalk wurde ihre Bühne, Burrows arbeitete u.a. für Chanel, Yves Saint-Laurent und Vivienne Westwood. Saffron Burrow spielte ihre erste Filmrolle als Kommune- Mitglied und Freundin von Daniel Day-Lewis im IRA-Drama „Im Namen des Vaters“ (1993). Sie gehörte zum Club der irischen Frauenclique in „Im Kreis der Freunde“ (1995), wurde als Philosophie-Professorin Melissa in „Hotel de Love“ (1996) von Männern umschärmt, kämpfte als Wissen- schaftlerin in „Deep Blue Sea“ (1999) gegen aggressive geklonte Haie und war Gangsterbraut in „Gangster No. 1“ (2000). In der Videospiel-Verfilmung „Wing Commander“ (1999) fungierte sie als Truppenführerin. Burrows ist Erzählerin der „Peter Pan“-Kinoversion von 2003.

Saffron Burrows ist Stammgast in den Filmen des britischen Regisseurs Mike Figgis, der fünf Filme mit ihr drehte, darunter „One Night Stand“ und „Time Code“. In Figgis‘ „The Loss of Sexual Innocence“ tritt sie in einer Doppelrolle als Zwilling auf, in Figgis‘ Strindberg-Verfilmung „Miss Julie“ spielt sie die Titelrolle der Gutsbesitzerin, die mit ihrem Diener erotische Spiele treibt, und in Figgis‘ „Hotel“ spielt sie in einer Schauspielertruppe die Herzogin von Malfi.

Saffron Burrows arbeitet auch fürs Fernsehen (als Gattin von Burt Reynolds in „Verführe mich“, 2001), gab 2001 ihr Theaterdebüt und war 2005 im Londoner Westend an der Seite von David „Friends“ Schwimmer in Neil La Butes Stück „Some girls“ zu sehen.

In einer Talk-Show mit Conan O’Brien bekannte Burrows 1999 offen ihre Bisexualität und gab ihre imposante Größe mit sechs Fuß an. Sie war mit Mike Figgis und dem Schauspieler Alan Cumming liiert. 2006 wurde sie als Neueintrag in die britische „Pink„-Liste prominenter Schwulen und Lesben aufgenommen.

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