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Leben & Werk

Sólveig Arnarsdóttir ist in ihrer isländischen Heimat eine sehr bekannte Film-, Fernseh- und Theaterschauspielerin. In Ásdís Thoroddsens Fischer-Drama „Ingaló“ („Ingalo im grünen Meer“) aus dem Jahr 1991 wurde Sólveig Arnarsdóttir erstmals über die Grenzen Islands hinaus bekannt. Für ihre Darstellung der Titelheldin gewann sie mehrere Auszeichnungen.

Sólveig Arnarsdóttir wurde am 26. Januar 1973 in Island geboren. Die Tochter des in Island sehr bekannten Schauspielers Arnar Jónsson zog es ebenfalls früh auf die Bühne. Schon als Schülerin trat sie in der Isländischen Oper Reykjavik auf, später auch am National Theater Island sowie am Isländischen Staatstheater. 1991 machte sie als Titelheldin des Spielfilms „Ingaló“ auf sich aufmerksam, der auf zahlreichen europäischen Festivals lief. Schließlich zog die rot-blonde Isländerin nach Deutschland und absolvierte eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin, die sie im Jahr 2000 abschloss. Während dieser Zeit spielte sie in verschiedenen Filmproduktionen mit, darunter die deutsch-finnische Koproduktion „Downhill-City“ (1998) von Hannu Salonen und Roman Kuhns „Love-Parade“-Episodenfilm „be.angeled“ (2001). Zwischen 2002 und 2006 war Arnasdóttir als Sekretärin Uschi in der deutschen Krimi-Reihe „Das Duo“ zu sehen. 2006 stand sie unter der Regie von Martin Gypkens für den Episodenfilm „Nichts als Gespenster“ vor der Kamera. Außerdem übernahm sie in der Krimi-Reihe „Der Kommissar und das Meer“ eine weitere Serienrolle. Neben dem deutschen Schauspieler Walter Sittler spielte sie von 2006 bis 2012 die Ermittlerin Karin Jacobsson. In ihrem Heimatland Island glänzte Arnasdóttir 2008 außerdem als Polizistin Karín in der sehr erfolgreichen sechsteiligen Krimiserie „Svatir Englar“ (Schwarze Engel) nach Romanen von Ævar Örn Jósepsson.

Für ihre schauspielerische Leistung in „Schwarze Engel“ wurde Sólveig Arnarsdóttir 2008 mit dem isländischen Filmpreis Edda Award als „Beste Hauptdarstellerin“ ausgezeichnet. Außerdem erhielt sie 1991 Auszeichnungen auf den Festivals in Roanne in Frankreich, San Remo in Italien und Troia in Portugal für ihre Darstellung der Ingaló in dem gleichnamigen Film. Die Schauspielerin lebt in der isländischen Hauptstadt Reykjavik.

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