Wer wirft denn da mit Wattebällchen?!

Sind sich nicht grün: Russell Crowe und Robbie Williams Bild: Tobis, EMI

Auch wenn sie sich gerade um eine Rolle streiten: Die Fäuste sollten Russell Crowe und Robbie Williams lieber ruhen lassen. Denn mit Macho-Allüren, zerschmetterter Nase und geschwollenem Auge nimmt ihnen niemand den Part ab, um den sich die beiden gerade reißen.

Sowohl der muskelbepackte „Gladiator„, als auch der swingende „De-lovely„-Bänkelsänger wollen „Mr. Showmanship“ himself spielen, den homosexuellen Las-Vegas-Entertainer Liberace. Ein Biopic über den exzentrischen Pianisten, der am liebsten mit Schminke, Toupet und Glitterdress die Bühne betreten hat, ist bereits seit längerem in Planung.

Meister und Kommandeur

Und eigentlich hatte Filmneuling Robbie Williams die Titeltrolle schon so gut wie sicher. Jetzt aber kommt Oscar-Preisträger Crowe um die Ecke gestürmt, führt sich auf wie ein abgetakelter Fregattenkapitän und will das Ruder an sich reißen.

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Er wäre ein perfekter Abguss des affektierten Musikers, ließ Crowe verlauten. Und schob nach: „Ich kann es mit jedem aufnehmen.“

Williams indes schweigt sich zu dem Kraftprotz-Auftritt seines australischen Konkurrenten aus. Der singende Mädchenschwarm stöckelt lieber durchs britische Fernsehen: In der kultisch verehrten Comedy-Serie „Little Britain“ meisterte der Kindskopf erst kürzlich einen Gastauftritt als Transvestit im Blümchenkleid.

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