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Die besten Filmtode

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Russell Crowe Poster
© UIP

Egal ob Kugelhagel, Sturz vom Hochhaus oder Ritt auf einem thermonuklearen Sprengkopf - mancher Exitus bleibt dem Zuschauer nachhaltig im Gedächtnis.

Dabei hat sie das Messer eigentlich nur gestreift… Bild: UIP

Der Tod einer Hauptfigur gehört zu den prägenden Elementen eines Films, in vielen Werken ist er Höhe- und Schlusspunkt zugleich. Auf Betreiben einer englischen Fachzeitschrift haben Kritiker die denkwürdigsten Leinwandtode gewählt und einen Film geehrt, der noch über 40 Jahre nach seiner Entstehung für aufgestellte Nackenhaare beim Zuschauer sorgt.

Alfred Hitchcocks

Würdiges Ende für einen Kriegstreiber Bild: Columbia-Bavaria

Schwarz-Weiß-Malerei

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Leighs überzeugende Darstellung tat ein Übriges, um „Psycho“ zu einem der nervenzerfetzendsten Thriller aller Zeiten zu machen. Nach eigener Aussage hatte Hitchcock sich übrigens bewusst dafür entschieden, das Werk in schwarz-weiß zu halten. In Farbe hätte der Film seiner Ansicht nach zu grausam gewirkt.

Ebenfalls ohne Farbe kommen die Zweit- und Drittplatzierten der Abstimmung aus. Beängstigende Parallelen zur aktuellen US-Führung tun sich in Stanley Kubricks Satire „Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben“ auf. Als Major „King“ Kong verkörpert Slim Pickens einen schießwütigen Offizier texanischer Abstammung mit Cowboy-Faible. Kong glorifiziert die Macht der Vernichtung - und reitet schließlich selbst auf einer Atombombe in den Untergang.

Die Frau des Helden zu bedrohen, ist der letzte Fehler Grubers in "Stirb Langsam" Bild: Fox

Sturz ins Leere

„King Kong“ gibt sich auch auf dem nächsten Platz die Ehre - als tragischer Titelheld des Horrorklassikers „King Kong und die weiße Frau„. Der monströse Gorilla wird unschuldiges Opfer menschlicher Zivilisation und findet sein Ende beim Showdown auf der Spitze des New Yorker Empire State Building. Von Kugeln durchsiebt, stürzt Kong in die Tiefe und den Tod.

Ein freier Fall aus den oberen Stockwerken eines Hochhauses wird auch dem Schurken des ersten Farbfilms in den Top Five zum Verhängnis. Alan Rickman bezahlt als Verbrecher Hans Gruber die Konfrontation mit Bruce Willis mit einem wahrlich spektakulären Abgang - und „Stirb langsam“ setzte eine bis heute unerreichte Messlatte für Actionthriller.

Traumatisches Erlebnis für ganze Generationen: "Bambi" Bild: Buena Vista

Wildbret

Mit einer neuen Messlatte konnte auch der Fünftplatzierte aufwarten: Ein minutenlanger Kugelhagel beendet im Gangsterdrama „Bonnie und Clyde“ das Leben der beiden Antihelden. Die blutige Sequenz brachte dem Film die zweifelhafte Ehre ein, als erstes Werk in den USA das „R“-Rating verpasst zu bekommen, eine Einstufung, die Minderjährigen den Kinobesuch nur in Begleitung eines Erwachsenen ermöglicht.

Der nächste Film dürfte wie kein zweiter für feuchte Augen beim Publikum gesorgt haben: Wenn in „Bambi“ die Mutter des titelgebenden Hirschkalbs einer gnadenlosen Jagd zum Opfer fällt, greifen selbst hartgesottene Männer zu den Taschentüchern - selbstverständlich nur, weil just in diesem Moment ihr Schnupfen ausbricht.

Von Rache getrieben endet Russell Crowe in der Arena Bild: UIP

Impulsgeber

Scream - Schrei!“ erfand zwar nicht gerade das Rad neu, leutete 1996 aber ein äußerst erfolgreiches Revival der Teenie-Slasher ein. In der Anfangssequenz versagt Drew Barrymore bei einem sadistischen Quiz und endet als blutiger Baumschmuck - sowie auf Platz Acht der Liste.

Auch Ridley Scott belebte ein beinahe totgeglaubtes Genre: den epischen Sandalenfilm. Die finale Konfrontation mit dem Erzfeind kostet Filmheld Russell Crowe zwar das Leben, doch der „Gladiator“ nutzt seine letzten Atemzüge. In der sandigen Arena des Colloseums tötet er Imperator Commodus im Zweikampf - unter dem Jubel des römischen Volkes.

Im uralten Konflikt Lehrer gegen Schüler scheint die Jugend zu obsiegen… Bild: Fox

Aufopferungsvoll

Rang Neun geht an den wohl bekanntesten Vertreter des Science-Fiction-Kinos. In „Krieg der Sterne“ opfert sich Obi Wan Kenobi alias Sir Alec Guinness für seine Gefährten. Filmbösewicht Darth Vader streckt seinen ehemaligen Meister mit dem Lichtschwert nieder - doch für einen Jedi-Ritter ist der Tod natürlich nicht das Ende.

Abgerundet werden die Top Ten von einem besonders feurigen Abgang. In „Sprung in den Tod“ durchlöchert James Cagney einen Gastank mit seiner Waffe. Die Explosion beendet nicht nur das Leben des in die Enge Getriebenen, sondern auch einen ungewöhnlichen Thriller über einen Verbrecher mit Mutterkomplex.

Ein Protagonist hat demnächst sogar die Chance, seine Position noch zu verbessern: Peter Jacksons Remake „King Kong“ soll schon im nächsten Sommer die Fans des Riesenaffen zu Tränen rühren - auch den ein oder anderen verschnupften Mann…

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