Riesige muskelbepackte Körper, auf dem Kopf stählerne Helme, im Gesicht wild wuchernde Bärte und in der Faust mächtige Streitäxte - als im achten Jahrhundert die ersten Wikinger in Britannien anlandeten, erschraken sich die Inselbewohner schier zu Tode.

Setzen bald die Segel zum Raubzug: Sean Bean und Ryan Phillippe Bild: Warner / Ascot Elite

Das Epos „Last Battle Dreamer“ will diese finstere Zeit nun zum Leben erwecken. Ryan Phillippe wird darin einen Krieger namens Thorfinn spielen, der als einer der ersten Wikinger überhaupt in Nordengland ankam - bereits hundert Jahre vor der großen Invasion von 789. Phillippe ist mit seiner jungenhaften Erscheinung allerdings eine ungewöhnliche Wahl für den Part als kriegerischer Normanne.

Wesentlich besser ins mittelalterliche Bild passt da Sean Bean, der Thorfinns älteren Bruder Hakon spielen wird, einen durch viele Schlachten gestählten Haudegen. Für Bean wird das nach seinem markigen Auftritt im Sandalenepos „Troja“ sicher eine leichte Übung.

In Szene setzen wird die beiden Stars der Holländer Menno Meyjes, der die Story zu „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ geliefert und außerdem die Drehbücher zum Welterfolg „Die Farbe Lila“ und dem Geisel-Thriller „Inside Man“ geschrieben hat.

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Für die romantische Note in „Last Battle Dreamer“ ist übrigens Abbie Cornish zuständig, die im Drama „Candy“ höchst freizügig Heath Ledger betörte und zuletzt neben Russell Crowe in der Winzer-Romanze „Ein gutes Jahr“ zu sehen war. Die viel versprechende Australierin, dazu Bean und Phillippe als kampferprobte Kempen: Das ergibt nach den Worten von Regisseur Meyjes „eine Liebesgeschichte, die mit Blut und Feuer geschrieben wurde…“

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