Rufus Sewell

Schauspieler
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Leben & Werk

Britischer Schauspieler. Der gutaussehende, dunkel gelockte und mit stechenden Augen und dem so ironischen wie düsteren Blick unverkennbare Rufus Sewell hat vor allem in Kostümfilmen, Period Pieces, Literaturadaptionen und Shakespeare-Filmen gespielt, obwohl seine Filmografie auch moderne Komödien und Science Fiction aufweist. Sewell war König, Kronprinz, Ritter, Abgeordneter, Lord, Liebhaber und auf der anderen Seite des Spektrums Junkie, Bauernsohn, Künstler und gehetzter Noir-Held.

Sewell war Gegenspieler von Antonio Banderas und Catherine Zata-Jones in „Die Legende des Zorro“ (2005), Rivale von Heath Ledger als finsterer Ritter Graf Adhemar in „Ritter aus Leidenschaft“ (2001), Agamemnon in „Helena von Troja“ (TV 2003), König Charles II in der gleichnamigen TV-Serie (2003), Lord Marke in der deutschen Produktion „Tristan und Isolde“ (2005), König Fortinbras in Kenneth Branaghs „Hamlet“-Adaption (1996), Kronprinz Leopold im Zauberer-Drama „The Illusionist“ (2006), Ali Baba in „Arabian Nights – Abenteuer aus 1001 Nacht“ (2000), Liebhaber venezianischer Kurtisanen des 17. Jahrhunderts in „Dangerous Beauty“ (1997, mit Jacqueline Bisset) und mit Ioan Gruffud Kämpfer gegen die Sklaverei in „Amazing Grace“ (2006).

Rufus Frederick Sewell wurde 1967 in London geboren und wuchs im Stadtteil Twickenham auf. Sein Vater, ein Cartoon-Zeichner, starb, als Sewell zehn Jahre alt war. Sewell studierte von 1986 – 1989 Schauspiel an der London Central School of Speech and Drama, fiel Dame Judi Dench (M in den 0007-Agententhrillern) auf, die ihn mit auf die Tournee der Compass Theatre Company nahm; für „Making it Better“ gewann er den Best Newcomer Award der Londoner Kritikervereinigung. Für „Translations“ wurde er mit dem renommierten Broadway Theatre Award geehrt.

Rufus Sewell gab sein Spielfilmdebüt als Junkie an der Seite von Patsy Kensit in „Twenty-One“ (1991), war Liebhaber von Emma Thompson im Künstlerdrama „Carrington“ (1994), lustvoller Bauernlümmel in John Schlesingers Jane-Austen-Parodie „Cold Comfort Fram“ (1996, mit Kate Beckinsale) und wurde in Alex Proyas‘ Science-Fiction-Noir-Thriller „Dark City“ (1997) als Mann ohne Erinnerung durch die Unterwelt der Zukunft gehetzt. Er spielte einen zwielichtigen australischen Perlenhändler in Bill Bennetts „In einem wilden Land“ (1999) und Monica Potters Liebhaber Frank in „Martha trifft Frank, Daniel und Lawrence“ (1999). 2006 stand er in Wes Cravens Episode „Père Lachaise“ in „Paris, je t’aime“ und als Kate Winslets Lover Jasper in der Komödie „Liebe braucht keine Ferien“ vor der Kamera.

Rufus Sewell war 1999/2000 mit Yasmin Abdallah verheiratet und heiratete nach der Scheidung 2004 die Schauspielerin Amy Gardner, mit der er einen Sohn (2002) hat und von der er getrennt lebt.

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