Leben & Werk

Populärer Nebendarsteller in zahlreichen deutschen Unterhaltungsfilmen der Ufa und in Heimatfilmen der Nachkriegszeit, inszenierte Rudolf Schündler (1906-1988) in den 50er-Jahren selbst rund zwanzig Spielfilme. In den 60er-Jahren trat er in Klamaukkomödien der „Lümmel“-Reihe und in Edgar-Wallace-Filmen auf und fand im Neuen Deutschen Film einige schöne Altersrollen. Sein einziger internationaler Film war „Der Exorzist“ (1973, als Karl).

Schündler gehörte in der Ufa-Zeit zu den gut aussehenden Männern mit tadellosen Manieren, stand aber hinter Mimen wie Willy Fritsch oder Willy Birgel, mit dem er in „…reitet für Deutschland“ spielte, zurück. Nach dem Krieg verlegte er sich bis 1962 („Wilde Wasser“) auf die Regie von Operettenfilmen („Viktoria und ihrer Husar“, „Gräfin Mariza“) und Heimatfilmen („Wenn am Sonntagabend die Dorfmusik spielt„, „Gruß und Kuss vom Tegernsee“). Er inszenierte auch Komödien wie „Café Oriental“ (mit Elke Sommer) und „Mein Schatz komm mit ans blaue Meer“. In den Edgar-Wallace-Gruselkrimis „Der unheimliche Mönch“ und „Der Mönch mit der Peitsche“ (Morde im Mädcheninternat) war Schündler Sergeant und Mr. Short (!). In Wim Wenders‘ „Im Lauf der Zeit“ spielte Schündler den Vater von Hanns Zischler.

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