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Leben & Werk

Der Bundesfilmpreis-Träger Rolf Zacher wirkte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit. Meist mimte er den Außenseiter oder Bösewicht.

Rolf Zacher wurde am 28. März 1941 in Berlin geboren. Er lernte Bäcker und Konditor, entschied sich dann aber doch für die Schauspielerei. Während der Schauspielausbildung arbeitete er in einer Reihe verschiedener Jobs. Mitte der 60er-Jahre begann seine Schauspielkarriere. Nach einem Autounfall Ende der 60er-Jahre bekam Zacher zunächst morphiumhaltige Medikamente, später bekämpfte er die Schmerzen mit Heroin. Mehrere Haftstrafen und -zig Entziehungsversuche waren die Folge. Doch Zacher schaffte es immer wieder, zurückzukommen. 1980 gelang ihm in Reinhard Hauffs „Endstation Freiheit“ sein bislang größter Erfolg. Für seine Darstellung des Ganoven Henry erhielt Zacher den Bundesfilmpreis. Anschließend war er unter anderem in Hans W. Geißendörfers „Der Zauberberg„, dem Musikfilm „Die Heartbreakers“ und der Gangsterkomödie „Schwarzfahrer“ zu sehen. Daneben spielte Zacher in diversen Krimi-Reihen wie „Tatort“ und „Derrick“ sowie Fernsehserien wie „Angelo und Luzy“, „Knastmusik“ und „Der Havelkaiser“ mit. 2009 feierte Zacher in Oskar Roehlers Film „Lulu und Jimmy“ ein Kino-Comeback und stieg als Aussteiger Harry bei der ARD-Telenovela „Rote Rosen“ ein.

Neben der Schauspielerei arbeitet Zacher als Synchronsprecher unter anderem von Nicholas Cage, Gabriel Byrne und Robert De Niro. Erfolge verbuchte er außerdem als Musiker in der Rock-Gruppe „Amon Düül“. Im Oktober 2008 erschien seine Solo-CD „Latest Hits“.

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