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Leben & Werk

Der Schauspieler Rolf Kanies machte zunächst auf der Bühne Karriere, bevor er 1998 dem Theater den Rücken kehrte und sich ganz auf die Film- und Fernseharbeit konzentrierte. Fernsehzuschauer kennen ihn unter anderem als Reginald J. Priest aus der Science-Fiction-Serie „Lexx - The Dark Zone“.

Rolf Kanies wurde am 21. Dezember 1957 in Bielefeld geboren. Schon als Kind wusste er, dass er einmal Schauspieler werden wollte und begann 1978 ein Studium an der Westfälischen Schauspielschule Bochum, das er 1982 abschloss. Bereits während der Ausbildung spielte er am Schauspielhaus Bochum. Es folgten weitere Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 1994 wurde Kanies als bester nordrhein-westfälischer Schauspieler ausgezeichnet. Ende der 1990er-Jahre suchte der Mime jedoch neue Herausforderungen und entschied sich, seine Film- und Fernsehkarriere voranzutreiben. Nach einer kleinen Rolle in Margarethe von Trottas „Dunkle Tage“ bekam er das Angebot, in der international produzierten Fernsehserie „Lexx - The Dark Zone“ mitzuwirken. Von 2000 bis 2002 war Kanies darin als Reginald J. Priest zu sehen. 2002 spielte er in dem deutsch-amerikanischen Boxerdrama „Joe & Max“ Adolf Hitler. Im Anschluss wirkte Kanies in einer ganzen Reihe von Fernsehfilmen und -serien mit, darunter Oliver Hirschbiegels „Der Untergang“ (2004), Miguel AlexandresStörtebeker“ (2006), Max FärberböcksAnonyma - Eine Frau in Berlin“ (2008) und Julie Delpys Historien-Drama „Die Gräfin“ (2009). Anfang 2010 stand er für Carlo Rolas Simmel-Adaption „Niemand ist eine Insel“ neben Iris Berben vor der Kamera.

Wenn der Schauspieler nicht gerade sein historisches Haus in Italien restauriert, lebt er in Berlin. (ut)

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