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NASA warnt vor "Apollo 18-Dokumentation"

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© Senator

„Eine minimale Mitarbeit“ räumt die US-Weltraumbehörde NASA zwar ein. Aber den Doku-Charakter von „Apollo 18“ bezeichnet sie sicherheitshalber als reinen Marketing-Gag.

"Apollo 18" hat es nie gegeben, sagt die NASA Bild: Senator

Gerade eben ist in den USA der Horrorfilm „Apollo 18“ angelaufen. Er zeigt Videomataterial von einer geheimen Weltraummission - und das ist so schockierend, dass die USA beschlossen, nie mehr zum Mond zurückzukehren.

Im Frühstadium der Filmproduktion war die US-Weltraumbehörde NASA noch an Bord, zog sich aber dann raketenschnell daraus zurück. Und jetzt ist es der NASA sogar ein Anliegen, Kinobesucher vor dem Film zu warnen.

„“Apollo 18“ ist keine Dokumentation“, sagte die NASA gegenüber der ‚LA Times‘, „Der Film ist reine Fiktion. Das haben wir immer gewusst, schließlich waren wir minimal in die Produktion involviert. Aber wir haben nicht einmal eine grobe Schnittfassung zu sehen bekommen. Die Idee, die „Apollo 18„-Mission als authentisch darzustellen ist nichts als eine Marketing-Masche. Ein bisschen wie das „Blair Witch Project„, um einen Hype zu erzeugen.“

Die NASA - Hollywoods Feind und Helfer

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Die ‚National Aeronautics and Space Administration‘ hat sich in der Vergangenheit häufig in Hollywoodproduktionen engagiert. Sie tat dies, um ihr eigenes Weltraumprogramm zu promoten, das in diesem Jahr beendet wurde. Die Behörde gibt gerne Unterstützung und Einblick, aber sobald Verschwörungstheorien im Spiel sind, geht sie auf Distanz. Roland Emmerichs Weltuntergangs-Kracher „2012“ bezeichnete die NASA gar als den absurdesten Science Fiction-Film aller Zeiten.

Tatsächlich war Apollo 17 im Jahr 1972 die letzte bemannte Mondmission. Weitere waren zwar geplant, mussten aber aufgrund von Budgetkürzungen wegen des Vietnamkrieges abgesagt werden. Außerdem investierte man lieber in die Idee einer wiederverwendbaren Raumfähre.

Apollo 18„, so absurd, aber hoffentlich so unterhaltsam wie „2012„, startet bei uns am 13. Oktober.

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