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Roger Cicero

Schauspieler • Musiker • Synchronsprecher
Poster
Bekannt aus:
  • Geboren: 06.07.1970 in Berlin  Deutschland
  • Gestorben: 24.03.2016
  • Berufe: Schauspieler, Musiker, Synchronsprecher
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Leben & Werk

Mit einem Swing-Aufguss im Kielwasser von Chanson-Maus Annett Louisan hat sich der Sänger und Musiker Roger Cicero im Frühsommer 2006 auf seinem ersten Solo-Album „Männersachen“ in die Herzen eines rockmüden deutschen Publikums gesungen. Der als Sohn des bekannten Jazzpianisten Eugen Cicero am 6. Juli 1970 in Berlin geborene Sänger entdeckt schon früh seine Liebe zur Musik des Vaters. Mit zwölf hat er seinen ersten Auftritt im Vorprogramm der Chansonsängerin Helen Vita. Von 1986 an erhält er professionellen Gesangsunterricht und tritt mit dem Rias-Tanzorchester unter der Leitung von Horst Jankowski erstmals im Fernsehen auf. 1989 belegt er am Hohner-Konservatorium die Fächer Klavier, Gesang und Gitarre. Bald darauf ist er nicht nur mit dem Horst-Jankowski-Trio und dem Bundesjugend-Jazzorchester (Leitung: Peter Herbolzheimer), sondern auch in der Band seines Vaters, dem Eugen Cicero Trio, auf den Bühnen der Republik unterwegs. Während seines Musikstudiums an der Amsterdamer Hochschule der Künste in Hilversum versucht er sich Mitte der 90er-Jahre am Soul: In der „First Show Band“ tritt er unter anderem mit Marco Borsato und Lee Towers auf. Zwischen 1999 und 2003 übernimmt Cicero die künstlerische Leitung von Angie’s Nachtclub in Hamburg. Er gründet die Band Soullounge, mit welcher er 2003 beim Montreux Jazz Festival, später als Vorband für George Benson und James Brown auftritt. Daneben arbeitet der vielseitige Musiker und Multiinstrumentalist mit Künstlern wie Till Brönner, Joja Wendt, Bill Ramsey und Stefan Gwildis zusammen. Er wirkt bei verschiedenen Album-Veröffentlichungen mit, darunter von Cornell Dupree, After Hours und Nils Giesinger. 2004 begegnet er dem Texter/Komponisten-Team Frank Ramond und Mathias Haas, den kreativen Köpfen hinter Annett Louisan, die ihm ein passendes musikalisches Gewand auf den Leib schneidern. „Männersachen“ wird mit einer elfköpfigen Band eingespielt und gelangt ohne großen Werberummel in die Charts. Das Album wurde ein Dauerbrenner. Nach über vierzig Wochen in der oberen Hälfte der Hitliste, bekam die CD im März 2007 noch einmal einen kräftigen Schub durch Ciceros Sieg beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest, und kletterte erneut auf Rang drei.

Filme und Serien

Videos und Bilder

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