Sein letzter Film, „Nachts im Museum - Das geheimnisvolle Grabmal“, kommt an Weihnachten in die Kinos.

"Goooood Morning Vietnam": Nur eine von vielen atemberaubenden Leistungen des verstorbenen Schauspielers Robin Williams Bild: Warner

Der Komödiant und Schauspieler Robin Williams ist tot. Er wurde 63 Jahre alt. Die Behörden gehen von einem Selbstmord durch Erhängen aus. In den vergangenen Jahren musste Williams mit starken Depressionen und immer wieder mit Rückschlägen im Kampf gegen seine anhaltende Drogensucht ankämpfen.

Er war einer der populärsten internationalen Darsteller, dem es gelang, sein außergewöhnliches komödiantisches Talent mit dramatischer Tiefe zu verbinden. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft trat Williams als Standup-Comedian in Nachtclubs auf, wo er für die Rolle des chaotisch-liebenswürdigen „Mork vom Ork“ in der gleichnamigen TV-Serie (1978-1982, 91 Episoden) entdeckt wurde.

Es folgten weitere TV-Rollen, ehe der Komiker mit „Popeye“ unter der Regie von Robert Altman sein Filmdebüt gab. Erste Erfolgslorbeeren brachte die John-Irving-Verfilmung „Garp - Und wie er die Welt sah“ (1982), in der sein liebenswert schrulliges, verträumtes Verrücktsein als späteres Markenzeichen erstmalig voll ausgeprägt war.

Oscar für „Good Will Hunting“

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Williams‘ wahnwitziges Sprechtempo und die außerordentliche Improvisationskunst machen ihn zum Meister allen Komödiantentums, aber in anspruchsvollen dramatischen Rollen wie „Club der toten Dichter“ oder „Zeit des Erwachens“ zeigte er ebenso, dass auch als ernsthafter Schauspieler mit ihm zu rechnen war. Williams konnte drei Oscar-Nominierungen („Good Morning, Vietnam„, „Der Club der toten Dichter“, „König der Fischer„) verbuchen, bevor er die Statue für seine Nebenrolle als emotional vernarbter Psychotherapeut in „Good Will Hunting“ (1997) in Empfang nehmen durfte.

In zahlreichen Veröffentlichungen drücken Weggefährten, Fans und Prominente ihre Trauer über den Tod des Superstars aus. Auch US-Präsident Barack Obama äußerte sich bestürzt: „Robin Williams war ein Radiomann, ein Arzt, ein Präsident, ein Professor, ein entfesselter Peter Pan und alles dazwischen. Aber er war vor allem einzigartig“, heißt es in Obamas Statement. „Er kam als Außerirdischer in unser Leben - und verlässt es, nachdem er jedes Element der menschlichen Seele berührte.

Kinostart für seinen letzten Film, „Nachts im Museum - Das geheimnisvolle Grabmal„, ist am 18. Dezember.

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