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Robin Williams' dunkle Seite

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Robin Williams

War stets der gute Mensch: Robin Williams in "Jakob, der Lügner"

In Filmen wie „Jakob, der Lügner„, „Patch Adams„, „Good Will Hunting“ oder „Ein Vater zuviel“ konnte man darauf wetten, dass Williams in seinen Rollen Verständnis für alle und jeden entwickelte und irgendwann ungeheuer auf die Trändendrüsen drückte.

Damit soll es nun (vorerst) ein Ende haben. Der inzwischen 49jährige Schauspieler möchte in düsteren Rollen bekannt werden, in die er die dunkleren Seiten der Menschen einbringen will. „Ich wollte meine Reichweite als Darsteller ausdehnen, damit ich andersartige Drehbücher angeboten bekomme, nicht die von der Sorte – Heh, das ist genau dieser nette, süße Typ“, sagt Williams.

Und daher sehen wir ihn demnächst in drei neuen Filmen: In der schwarzen Komödie „Death to Smoochy“ (Regie: Danny DeVito) spielt er den debilen Host einer TV-Show für Kinder. In dem Action-Thriller „Insomnia“ (Regie: Christopher Nolan) ist er ein Serienmörder. Und in dem Thriller „One Hour Photo“ (Regie: Mark Romanek) verkörpert er einen verstörten Einzelgänger.

Dazu geht Williams zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder auf eine Bühnen-Tour. Laut Williams gibt es da eine Stunde und 45 Minuten Lustiges und weniger Lustiges zu sehen und zu hören. „Es geht um all die Dinge, die seit dem 11. September geschehen sind – Sicherheitskontrollen, Reaktionen auf den Krieg in Afghanistan, eben alles“, so der Komiker. „Nichts ist tabu.“ Auch Präsident Bush nicht. „Wenn der Präsident Stevie Wonder einen Gruß zuwinkt, dann muss man darüber reden“, meint Williams.

Die Ereignisse in New York waren für Williams der Auslöser, wieder auf die Bühnen zu gehen. „Meine Karriere begann als Komiker auf kleinen Bühnen in New Yorks Village, und ich habe mich entschlossen, wieder loszuziehen und es einfach zu machen.“

Foto: Columbia

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