Robin Williams Poster

Neues Buch über Robin Williams beleuchtet die letzten Jahre seines Lebens

Marek Bang  

Robin Williams brachte ein Millionenpublikum zum Lachen und gehörte zu den beliebtesten Schauspielern seiner Generation. Eine neue Biographie beschäftigt sich auch mit den Schattenseiten seines Lebens und geht auf seine schweren letzten Jahre ein, die letztlich im Selbstmord des Künstlers mündeten.

Robin Williams war ein Superstar, der mit Filmen wie „Jumanji“ Groß und Klein gleichermaßen zu unterhalten verstand. Abseits der Kameras führte der Schauspieler allerdings nicht immer ein sorgenfreies Leben. In den 1970er und frühen 1980er Jahren hatte er mit Alkohol und Drogen zu kämpfen, 2006 folgte dann ein Rückschlag. Robin Williams ging immer offen mit seinen Suchtproblemen und Depressionen um, so auch 2014, als er sich aus Furcht vor einem weiteren Rückfall wieder behandeln ließ. Am 11. August 2014 nahm sich Robin Williams schließlich das Leben.

Zunächst wurde bei dem Schauspieler ein frühes Stadium der Parkinson-Krankheit diagnostiziert, doch letztlich litt er in seinem letzten Lebensjahr an einer anderen Krankheit. Er war an der Lewy-Körper-Demenz erkrankt, der nach Alzheimer zweithäufigsten Demenz-Erkrankung, die auch für seinen schlechten seelischen Zustand verantwortlich gewesen sein soll. Die am 15. Mai 2018 erscheinende Biographie „Robin“ von Autor Dave Itzkoff geht näher auf dieses traurige Kapitel im Leben von Robin Williams ein.

Robin Williams‘ letzten Jahre waren eine Qual

Wie Deadline berichtet, kommt die Maskenbildnerin Cheri Minns in der Biographie zu Wort und zeichnet ein erschreckendes Bild von den letzten Monaten im Leben von Robin Williams. So sei der Schauspieler am Set von „Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal“ (sein letzter Film neben dem Drama „Boulevard“, siehe Trailer oben) mehrfach von Weinkrämpfen heimgesucht worden. Es sei schrecklich gewesen, ihn so erleben zu müssen, so Cheri Minns, die sich mit der Situation überfordert sah. Robin Williams habe ihr unter Tränen gesagt, er wisse nicht mehr, wie es gehe, lustig zu sein.

16 Schauspieler, die viel zu früh gestorben sind

Auch Schauspielerin Pam Dawber („The Crazy Ones“) bemerkte eine große Veränderung des Schauspielers. So habe der Schauspieler seit 2013 massiv an Gewicht verloren, sei plötzlich gebeugt gegangen und seine Stimme habe gezittert. Die Krankheit hinterließ ihre Spuren also deutlicher, als wir bislang ahnten.

News und Stories

Kommentare