Robin Williams Poster

Neuer Film über Robin Williams beleuchtet auch die dunklen Seiten seines Lebens

Marek Bang  

Robin Williams brachte in seiner Karriere viele Menschen zum Lachen, seine Filme erreichten ein Millionenpublikum. Dennoch führte der beliebte Komiker nicht immer ein glückliches Leben. Drogenprobleme und Depressionen begleiteten ihn über lange Strecken, 2014 nahm er sich schließlich das Leben. Eine neue Dokumentation soll sich nun auch der tragischen Seite von Robin Williams‘ Leben widmen.

Im kommenden Januar wird die Dokumentation „Robin Williams: Come Inside My Mind“ auf dem Sundance Film Festival ihre Premiere feiern. Wie der Rolling Stone berichtet, ist es Regisseurin Marina Zenovich gelungen, bislang unveröffentlichtes Material zu einem neuen Porträt zu montieren, welches uns den Menschen Robin Williams näher bringen soll. In seinen eigenen Worten wird der Schauspieler die Geschichte seines Lebens erzählen und auch nicht vor unangenehmen oder schmerzvollen Details Halt machen, wie das Magazin weiter berichtet.

Robin Williams litt vor seinem Tod an verschiedenen Krankheiten

Zu seinen Lebzeiten ging Robin Williams offen mit seiner Alkohol- und Kokainsucht um, die ihn in zu Beginn seiner Karriere in den 1970er und frühen 1980er Jahren fest im Griff hatte. Nach einem Rückfall 2006 begab er sich in ärztliche Behandlung, kurz vor seinem Tod fürchtete er einen weiteren Absturz. Am 11. August 2014 nahm sich Robin Williams schließlich das Leben. Laut seiner Ehefrau litt er zu diesem Zeitpunkt an einem frühen Stadium der Parkinson-Krankheit sowie Angstzuständen. Die Obduktion der Leiche offenbarte außerdem, dass er an Demenz erkrankt war.

Leiser Abschied: Hier ist der Trailer zum letzten Film mit Robin Williams

Ob die Dokumentation „Robin Williams: Come Inside My Mind“ auch in Deutschland anlaufen wird ist augenblicklich noch nicht bekannt. Das Sundance Film Festival findet zwischen dem 18. und dem 28. Januar 2018 in Park City, einer Stadt im US-amerikanischen Bundesstaat Utah statt.