„Warmherzig…“

Museumswärter Larry (Ben Stiller, 3.v.r.) verschlägt es mit seinen "Exponaten", darunter ein letztes Mal auch Robin Williams (3.v.l) als Thedore Roosevelt, diesmal nach London Bild: Fox

Kein anderes Wort war bei der Premiere zu „Nachts im Museum 3“ so oft zu hören wie dieses. Und gemeint war damit stets Robin Williams. Der beliebte Schauspieler war im August verstorben und ist nun in einer seiner letzten Rollen im Kino zu sehen.

Klar, dass die Kollegen viel nach Williams gefragt wurden - und alle gaben bereitwillig Antwort, lobten den Mimen in den höchsten Tönen.

„Ich bin ein Fan von Robin, seit ich 13 bin und wenn ich mit ihm gedreht habe, konnte ich das nie ganz ausblenden“, bekennt Titelheld Ben Stiller. „Ich hatte das große Glück, ihn über die Jahre ein bisschen näher kennenzulernen. Er war einfach unglaublich freundlich und warmherzig, sehr offen und freigebig - genau der Mensch, als der er oft in seinen Filmen auftrat. So war er wirklich.“

Owen Wilson formuliert es ähnlich: „Robin war warmherzig und neugierig. Immer. Er hatte einen großartigen Sinn für Humor, war aufrichtig freundlich und sehr bescheiden. Er hätte sich ja problemlos wie ein toller Superstar aufführen können, aber das tat er nie.“

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Große Party statt tiefer Trauer

Großes Lob auch von Oscar-Preisträger Sir Ben Kingsley, der erstmals in einem „Nachts im Museum„-Film dabei ist als Pharao Merenkahre: „Robin Williams besaß Würde, Weisheit, einzigartigen Charme und Humor!“

Downton Abbey„-Star Dan Stevens, der als Lancelot zum Team stößt, zeigt sich ebenfalls begeistert: „Er ist wie für Ben auch für mich einer der Helden meiner Kindheit. Er hat uns enorm inspiriert, hatte so etwas wunderbar Spielerisches am Set wie ein großes Kind. Wir werden ihn heute Abend so viel feiern wie wir nur können.“

So geriet die Premiere zu „Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal“ zu einer Hommage an Robin Williams, bei der statt stiller Trauer Spaß und Begeisterung herrschten. Genau, wie es ihm selbst wohl am besten gefallen hätte…

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