Robert Wise

Schauspieler • Producer • Regisseur • Cutter
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Leben & Werk

Seine größten Erfolge waren die Musicals „West Side Story„, das zehn Oscars erhielt, darunter den für die Regie, und „The Sound of Music - Meine Lieder, meine Träume“, für den er erneut den Regie-Oscar davontrug. Robert Wise, geboren 1914, hatte als Schnittassistent und Cutter bei RKO angefangen und für die Montage von Orson Welles‘ „Citizen Kane“ eine Oscar-Nominierung erhalten. „Der Glanz des Hauses Ambersons“, ebenfalls von Orson Welles, montierte er gegen den Willen des Regisseurs auf Anweisung des Studios, das den gesamten Mittelteil schneiden und vernichten lässt. Außerdem musste Wise den Schluss inszenieren. Sein eigentliches Regiedebüt wurde 1945 die Guy-de-Maupassant-Verfilmung „Mademoiselle Fifi“, der einige B-Filme folgten, bis Wise mit dem Film-noir-Western „Nacht in der Prärie“ (mit Robert Mitchum) und dem Boxerdrama „Ring frei für Stoker Thompson“ (mit Robert Ryan), das in Cannes einen Kritikerpreis gewann, bekannter wurde. Die Filme von Wise zeichnen sich in der Regel durch gute Schauspielerleistungen und ein sorgfältig erarbeitetes Produktionsdesign aus, was sich bis in seinen vorletzten Film, das erste Kinoabenteuer des Raumschiffs Enterprise in „Star Trek - Der Film“, verfolgen lässt. Wise, kein Stilist, sondern ein routinierter Handwerker, führte Susan Hayward mit dem Todeszellendrama „Lasst mich leben!“ 1958 zum Oscar, und inszenierte mit Harry Belafonte, Gloria Grahame und Robert Ryan den Film-noir-Nachzügler „Wenig Chancen für morgen“. Paul Newman spielte unter seiner Regie den Boxer Rocky Graziano in „Die Hölle ist in mir„, James Cagney den tyrannischen Rancher in dem Western „Jeremy Rodack - Mein Name ist Gesetz“. Sein Horrorfilm „Bis das Blut gefriert“ (1963), einer der besten Gruselfilme der 60er, wurde 1999 als „Das Geisterschloss“ erneut verfilmt. Nach dem Erfolg von „West Side Story“ und vor allem „The Sound of Music“ mit Julie Andrews als Oberhaupt der singenden Trapp-Familie, das einige Jahre der kommerziell erfolgreichste Film der Geschichte war, wurde Wise Spezialist für aufwendige Großproduktionen wie den Kriegsfilm „Kanonenboot am Yangtse-Kiang“ (mit Steve McQueen) und das Musical „Star“ (wieder mit Julie Andrews in der Hauptrolle), das ein spektakulärer Misserfolg wurde, als sich die Studio-Musicals in den späten 60ern überlebt hatten. Zum Genre der Science-Fiction trug Wise außer mit „Star Trek“ mit „Andromeda“ (nach einem frühen Roman von Michael Crichton) und dem 1951 entstandenen „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ bei, in dem es den Außerirdischen nicht, wie in den Jahren üblich, an den Kragen geht, sondern liberale Koexistenz geübt wird. 1996 wurde Wise mit dem „Irving G. Thalberg Memorial Award“ für sein Gesamtwerk ausgezeichnet.

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    Kino.de Redaktion  

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