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Leben & Werk

Der Western war sein Genre, mit dem er 1940 begann und dem er bis zu seinem letzten Film, Sam Peckinpahs Meisterwerk „The Wild Bunch“ treu blieb. In diesem Abgesang auf die alten Zeiten verfolgt er als alternder Kopfgeldjäger die Bande um seinen ehemaligen Partner William Holden und formuliert den berühmten Satz „It ain’t like it used to be“, Motto aller guten Spät-Western. Robert Ryan (1909 - 1973), der auch auf dem Theater, darunter in Klassikerinszenierungen, auftrat, sah schon immer verwittert, hager und abgeklärt aus. Er wirkte wie einer, der alles hinter sich hat, den nichts mehr erschüttern kann und der darüber noch nicht ganz zynisch geworden ist, aber verbitterte Züge trägt. Ryan spielte in Films noirs (den Mörder in „Crossfire“), Melodramen („Vor dem neuen Tag“), als Küstenwart in Jean Renoirs „Die Frau am Strand“, als ausgebrannter Boxer in „Ring frei für Stoker Thompson“, und immer wieder in Western, eindringlich, hart, einsilbig, jedem gewachsen und oft versteinert. Ryan wird von James Stewart in „Nackte Gewalt“ gejagt, geht mit Clark Gable und Jane Russell auf Rindertrieb in „Drei Rivalen„, war Viehdieb in „Fluch der Verlorenen“ und einer der Haudegen, die die entführte Claudia Cardinale in dem Superwestern „Die gefürchteten Vier“ für einen Rancher zurückholen und sie doch wieder laufen lassen: „It ain’t like it used to be.“

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