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Robert Plant


Er gehört zu den grauen Eminenzen des Rock: Robert Plant, ehemaliger Sänger der sagenumwobenen Led Zeppelin, einer der einflussreichsten Bands aller Zeiten. Nach dem tragischen Auseinanderfallen des Hard-Rock-Urgesteins gelang es Plant durch seinen markanten Gesang und seinen großen Stimmumfang, gepaart mit mystischen Texten und experimentellen Klangstrukturen, in der Pop-Welt der Achtziger sicheren Fuß zu fassen...

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Bekannt aus:
    • Geboren: 20.08.1948 in West Bromwich, England  Großbritannien
    • Berufe: Schauspieler
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    Leben & Werk

    Er gehört zu den grauen Eminenzen des Rock: Robert Plant, ehemaliger Sänger der sagenumwobenen Led Zeppelin, einer der einflussreichsten Bands aller Zeiten. Nach dem tragischen Auseinanderfallen des Hard-Rock-Urgesteins gelang es Plant durch seinen markanten Gesang und seinen großen Stimmumfang, gepaart mit mystischen Texten und experimentellen Klangstrukturen, in der Pop-Welt der Achtziger sicheren Fuß zu fassen.

    Robert Anthony Plant wurde in West Bromwich in den englischen Midlands geboren und begann seine Gesangskarriere als Frontmann in verschiedenen regionalen Bands. Kommerzieller Erfolg war diesen frühen Versuchen zwar nicht beschieden, doch die Kunde von einem jungen Mann mit einer unglaublichen Stimme machte schnell die Runde und erreichte auch den Gitarristen Jimmy Page, der gerade auf der Suche nach einem Sänger für seine neue Band war - Plant übernahm das Mikro bei Led Zeppelin. Den größten Erfolg hatte die Band mit „Stairway To Heaven“, ein episches Phantasie-Stück mit Wurzeln in Folk, Blues, keltischer Tradition und Hard Rock gleichermaßen. Obwohl der Song nie als Single veröffentlicht wurde, steht er seither weltweit regelmäßig an der Spitze aller Bester-Song-Aller-Zeiten-Charts. Mit „Stairway To Heaven“ begannen sich aber auch die dunklen Gerüchte um die Band zu ranken: Rückwärts gespielt, soll der Text eine satanische Botschaft enthalten. Eine Reihe von Katastrophen schien den Geistersehern Recht zu geben: 1975 wurden Plant und seine Frau Maureen bei einem Autounfall schwer verletzt, 1977 starb ihr gemeinsamer Sohn Karac an einer Magenentzündung, 1980 folgte ihm Schlagzeuger John Bonham. Nach diesem unersetzlichen Verlust trennte sich die Band.

    Plant trat mit einer Allstar-Band namens The Honeydrippers sporadisch in Londoner Clubs auf, veröffentlichte dann aber 1982 sein Solo-Debüt „Pictures At Eleven“ (mit u.a. Cozy Powell und Phil Collins). Nachfolgende Soloalben wie „Shaken ’n‘ Stirred“ (1985) oder „Now And Zen“ (1988) zeigten Plant in wechselnder stimmlicher und musikalischer Form und zeichneten eine ebenso schwankende Erfolgskurve, die vom Beinahe-Flop bis zum Bestseller-Album reichte. Dann und wann kam es zu vereinzelten Auftritten mit den alten Weggefährten. Mit Gitarrist Jimmy Page bildete Plant das Projekt Page & Plant.

    Für das 2005 erschienene „Mighty Rearranger“ besann sich der Veteran wieder auf seine eigene musikalische Vergangenheit: Das Album klingt beinahe, als wären die legendären Led Zeppelin bei den Aufnahmen zugegen gewesen. Die Platte stieg zwar bis auf Platz 25 der deutschen Charts, der Erfolg des zwei Jahre später veröffentlichten Albums „Raising Sands“ aber konnte niemand vorhersagen. Für dieses Projekt ging Robert Plant mit dem Bluegrass-Superstar Alison Krauss ins Studio, ließ sich von T-Bone Burnett produzieren, und gewann schlussendlich alle fünf Grammys, für die es nominiert war. 2010 überraschte Plant sein Publikum erneut mit „Band of Joy“, für das er den Namen seiner ersten Band in den 1960er Jahren und den liebgewonnenen Stilmix von Rock und Folk wiederentdeckte.

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