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Leben & Werk

Seine hünenhafte Erscheinung mit dem würdevollen, gemächlichen, beinahe erhabenen Gang steht in reizvollem Kontrast zu seinem stets schläfrig wirkenden Blick, der gleichzeitig träumerisch, nachdenklich und spöttisch sein kann. Sein lakonischer, ruhiger, lässiger, cooler Schauspielstil ist zeitlos. Um die Wanderjahre von Mitchum (1917-1997) als Seemann, Gelegenheitsarbeiter, Preisboxer und Hobo ranken sich Legenden. Ab 1942 im Filmgeschäft in Serien-Western und Kriegsfilmen, wurde Mitchum rasch populär und trat in Films noirs („Goldenes Gift“), Western („Nacht in der Prärie“) oder Abenteuerfilmen („Weiße Frau am Kongo“) auf. Herausragend wurde sein mordlustiger Prediger in Charles LaughtonsDie Nacht des Jägers“ (1955). Er war mehrfach Partner von Jane Russell („Macao“, „Ein Satansweib“). Mit Marilyn Monroe befährt er den „Fluss ohne Wiederkehr“ (1954) und mit Deborah Kerr legt er sich in „Der Seemann und die Nonne“ an. Mitchums Filmschaffen umfasst Gelegenheitsarbeiten, Ensemblefilme und zweitklassige Stoffe ebenso wie Western-Meisterwerke („El Dorado“) oder gehobene Melodramen („Die Frau aus dem Nichts“, „Ryans Tochter„) sowie ab 1982 zahlreiche TV-Filme. Neben Humphrey Bogart gilt er als der beste Interpret von Chandlers Detektiv Philip Marlowe („Fahr zur Hölle, Liebling„). 1950 wurde Mitchum wegen Rauschgiftbesitzes zu einer Haftstrafe verurteilt. Er hat sich nie einen seiner Filme angeschaut und an die Seitenränder von Drehbüchern „NAR“ (No Acting Required) geschrieben. Wegen seines Hangs zum Alkohol wurde Mitchum wiederholt vom Drehort gefeuert. Seine beiden Filmfirmen haben je einen Film produziert.

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