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Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler. Einer der beinharten Kerle und Schurken des amerikanischen Genrefilms, spielte Robert Knepper seit 1986 in rund hundert Kino- und Fernsehfilmen. Mitte des neuen Milleniums wollte er, um seine Familie durchzubringen, als Schauspieler aufhören und Park Ranger werden, als ihn das Angebot erreichte, Theodore „T-Bag Bagwell“ in der Action-Thriller-Drama-Serie „Prison Break“ (HBO; seit 2005) zu spielen, die den Ausbruch und die Flucht von Häftlingen aus dem Fox-River-Staatsgefängnis schildert. Kneppers Charakter Bagwell ist ein bisexueller Mörder und Vergewaltiger, der im Gefängnis Anführer einer Gang wird. Die 56 Folgen wurden Fundament von Kneppers Popularität und brachten ihm in „Hitman“ (2007) die Rolle des russischen Oberst Yuri Marklow ein, der den Profikiller 47 (Timothy Oliphant) jagt. 2008 steht Knepper als Gegner von Jason Statham in „Transporter 3“ vor der Kamera.

Robert Lyle „Rob“ Knepper wurde 1959 in Fremont, Ohio, als Sohn eines Tierarztes geboren, wuchs in Maumee, Ohio, auf und kam durch seine Mutter, die als Requisiteurin am Theater arbeitete, mit der Schauspielerei in Berührung. Er spielte in High-School-Aufführungen und studierte nach Abschluss der Maumee High School von 1977-1981 an der Northwestern University Drama, brach aber das Studium ab und ging nach New York City, wo er in Off-Broadway-Stücken auftrat.

Knepper gab 1986 sein TV-Debüt in „The Paper Chase“ und hatte seitdem in zahlreichen Serien Gastauftritte (je ein bis drei Episoden), so in „Law & Order„, „Criminal Intent„, Star Trek – Raumschiff Voyager“, „Seven Days – Das Tor zur Zeit„, „The Twilight Zone„, „E.A.R.T.H. Force“, „China Beach“, „L.A. Law„, „Nikita“, „Profiler“, „Mord ist ihr Hobby„, „Emergency Room“, „The West Wing“ und „C.S.I. Miami“. Knepper spielte in einer Direct-to-Video-Produktion Robert F. Kennedy und war 2003 in zwölf Episoden der Kriegs-Mystery-Thriller-Serie „Carnivale“ (HBO) zu sehen.

In Kinofilmen war Knepper außer als Schurke als Arzt, Spezialagent und als Deputy Sheriff im Neo-Western „Young Guns II“ (1988) tätig. Er trat im Thriller „D.O.A. – Bei Ankunft Mord“ (1988), im SF-Thriller „Phantoms“ (1998) und als Entführer im Action-Thriller „Hostage“ (2005, mit Bruce Willis) auf. Knepper spielte Nebenrollen in Filmen von Blake Edwards („That’s Life“, 1986), Alison Anders („Gas Food Lodging„, 1991), Woody Allen („Alle sagen: I Love You„, 1996) und George Clooney („Good Night, and Good Luck„, 2005).

Für „Prison Break“ war Knepper 2006 als bester Nebendarsteller für den Satellite Award und 2007 als bester Schurke bei den Teen Choice Awards nominiert.

Robert Kneppper ist seit 2005 mit der Schauspielerin Tori Herald verheiratet, die er auf dem Set der Serie „Seven Days“ (1998) kennen gelernt hatte. Sie haben einen Sohn.

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