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Robert Downey Jr. sollte Superman-Gegner werden

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Was wäre, wenn …

Schaffte sein Comeback auch ohne Supermans Hilfe: Robert Downey Jr. Bild: Kurt Krieger

Ab Anfang März hetzt Filmmacher McG in der Action-Komödie „Das gibt ÄrgerChris Pine, Tom Hardy, Reese Witherspoon und Til Schweiger über die Leinwände deutscher Kinos. Und für Action ist der Regissseur bekannt, zeichnete er sich doch unter anderem auch für die explosiven Filme „3 Engel für Charlie“ und „Terminator – Die Erlösung“ verantwortlich.

Doch der vermutlich bombastischste aller McG-Filme erblickte niemals das Licht der Kinosäle. Denn vor rund acht Jahren sollte der Regisseur eine radikale Neuinterpretation des Superman-Mythos drehen und den angestaubten Helden so effektvoll ins 21. Jahrhundert führen. Das Drehbuch mit dem Arbeitstitel „Flyby“ schrieb niemand Geringeres als J.J. Abrams.

Wie McG erst jetzt in einem Interview verriet, wäre „Sherlock HolmesRobert Downey Jr. seine erste Wahl für die Rolle als Supermans Erzfeind Lex Luthor gewesen. Für den damals nach zahlreichen Entziehungstherapien in der Versenkung verschwundenen Star eine Riesenchance auf ein Comeback.

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Wenn Superman an Flugangst scheitert

Doch alles kam anders und McGs „Flyby“ hob niemals wirklich ab. Ironischerweise scheiterte der Film um den fliegenden Superhelden ausgerechnet an der Flugangst des Regisseurs: Um Kosten zu sparen, wollte das Studio Warner das Mega-Projekt in Australien statt in Amerika drehen. Für den Flugzeug-Phobiker McG ein unüberwindbares Hindernis. Der Film befand sich in einer Sackgasse und Warner engagierte stattdessen Bryan Singer, der mit „Superman Returns“ lieber eine lose Fortsetzung von „Superman II – Allein gegen alle“ drehte.

Einige Jahre später können aber vermutlich alle Beteiligten mit einiger Gelassenheit auf „Flyby“ zurückblicken. Superman wird ab 2013 unter Zack Snyders Regie in einem richtigen Neustart durch die Kinos fliegen. Dargestellt wird der „Mann aus Stahl“ dann von Henry Cavill, der laut McG schon damals ein Favorit für die Titelrolle war. Downey Jr. ist zwar nicht der Gegner des Stählernen, dafür aber als „Iron Man“ selber ein Superheld – und einer der Topstars der Traumfabrik. Abrams hat mittlerweile einen anderen Mythos fit für das 21. Jahrhundert gemacht und geht mit „Star Trek 2“ gerade in die zweite Runde.

Und McG kann sich damit trösten, dass er nicht der einzige verhinderte Superman-Regisseur ist: Auch Tim Burton und Wolfgang Petersen arbeiteten schon an Superman-Projekten, die niemals realisiert wurden.

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