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Nachwuchs für Superhelden

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Robert Downey Jr. Poster
© Kurt Krieger/KSM

Die Universen der Comic-Giganten Marvel und DC sind groß. Gefüllt mit lauter interessanten Charakteren, von denen immer mehr den Weg auf die Leinwand finden.

Justin Theroux soll "Doctor Strange" spielen. Und das passt ja eigentlich auch ganz gut. Bild: Kurt Krieger/KSM

Wären wir thematisch nicht in Hollywood sondern in der echten Welt, würden uns ja langsam die Probleme ausgehen. Denn währen wir noch auf den großen Auftritt von „Iron Man 3“ am 1. Mai warten und Supie am 20 Juni in „Man of Steel“ abhebt, machen sich noch weitere Superhelden einsatzbereit: Da hätten wir dieses Jahr noch Thor in „The Dark World“ - und 2014 wird Captain America gegen „The Winter Soldier“ antreten. Dann dauert es auch schon nicht mehr lange, bis die „Avengers“ sich zu ihrem zweiten Abenteuer versammeln.

Doch das ist noch lange nicht alles. Auch das Superhelden-Team „Guardians of the Galaxy“ knobelt ja schon an seiner Startbesetzung. Bisher bestand das schlagkräftige Grüppchen aus Chris Pratt als „Star-Lord“, Zoe Saldana als grünhäutiges Killerweibchen „Gamora“ und Dave Bautista als „Drax the Destroyer“. Jetzt kommt noch Michael Rooker hinzu, den viele aus der Zombie-Serie „The Walking Dead“ kennen. Er soll die Rolle des Außeririschen „Yondu“ übernehmen. Der besitzt in den Comics zwar keine eigentlichen Superkräfte, ist aber ein exzellenter Jäger und verfügt über ins Mystische spielende psychische Fähigkeiten.

Die hat übrigens auch „Doctor Strange„, ein anderer Kollege aus dem Marvel-Universum. Der ist sogar ein handfester Magier - laut Marvel „der mächtigste Magier im Kosmos“, um genau zu gehen - und soll das filmische Comic-Universum später mal um eine zauberhafte Komponente bereichern. Wann genau, steht noch nicht fest. Aber wer ihn dann spielt, kristallisiert sich bereits heraus: Da wird Justin Theroux heiß gehandelt. Der ist nämlich weit mehr als nur der Verlobte von Jennifer Aniston. Theroux ist so eine Art Multifunktionswaffe in Hollywood: Als Schauspieler kam er u.a. bereits in „Mulholland Drive„, „American Psycho„, „Zoolander“ und zuletzt in „Wanderlust“ zum Einsatz. Aber auch seine Kreativität ist in der Traumfabrik extrem gefragt: Als Drehbuchautor legte er den Grundstein des Erfolges von „Tropic Thunder“ und „Rock Of Ages“ - und lieferte nicht zuletzt das Skript zu „Iron Man 2„.

Materialermüdung bei „Iron Man“

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Wohin das Auge blickt, finden also neue Superhelden den Weg vom Papier auf die Leinwand. Doch gibt es diesbezüglich leider auch schlechte Nachrichten. Sorgen machen muss man sich angeblich um die Zukunft von „Iron Man“, genauer gesagt um Rüstungs-Inhalt Robert Downey Jr. Den hat jetzt wohl ein Unfall beim Dreh zu „Iron Man 3“ ans Nachdenken gebracht: „Wie klar muss die Nachricht von deinem kosmischen Sponsor denn eigentlich sein, damit Du sie beachtest“, stellte er bei einem Interview in den Raum. „Wie viele Genre-Filme kann ich eigentlich machen? Wie viele Nachfolger eines erfolgreichen Nachfolgers machen wirklich noch Spaß?“

„Avengers“ & Co. ohne „Iron Man“? Schlimmer noch: Hollywood ohne Robert Downey Jr.! Denn der Mann erwägt wohl tatsächlich, den ganzen Job an den Nagel zu hängen: „Momentan habe ich keinen Vertrag für überhaupt irgendetwas“, sagte er bedeutungsvoll. Andererseits: 50 Millionen Dollar sind ein gutes Argument, doch noch ein bisschen weiterzuspielen - so viel hatte ihm nämlich dank Gewinnbeteiligung seine Rolle als „Avenger“ eingebracht. Und auch, dass die Gegner ausgehen, steht letztlich nicht zu befürchten. Denn bei all den Superhelden, die sich zum Einsatz auf der Leinwand gürten - eines ist klar: Für jeden glorreichen Recken bringen die Gesetze der Filmdramaturgie einen dazu passenden Schurken an den Start. Mindestens.

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