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Chris Pine bricht Lanze für Lindsay Lohan

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Robert Downey Jr. Poster
© Kurt Krieger

Immer wieder zerbrechen Stars an frühem Ruhm. Kein Wunder, meinte Chris Pine jetzt in einem Interview.

Chris Pine scheint die Knochenmühle Hollywood bislang gut überstanden zu haben Bild: Kurt Krieger

Die Geschichte von Lindsay Lohan ist bekanntlich im Großen und Ganzen die Geschichte des Scheiterns. In den ersten Jahren das Jahrtausends war sie ein extrem heiß gehandelter Kinderstar im Auftrag Disneys, reüssierte als Popsängerin, wurde danach als attraktiver Jungstar mit Rollen überhäuft - kurz: Hollywood lag ihr zu Füßen. Offenbar der ideale Zeitpunkt, um jegliche Bodenhaftung zu verlieren: Was folgte waren Alkohol- und Drogenexzesse, Knastaufenthalte, Fahrerflucht, Fußfessel, Koks, Kautionen, Rehas - das volle Programm. Wie zu erwarten, ließ Hollywood sie fallen wie eine heiße Kartoffel, schauspielerisch ist die mittlerweile 27-Jährige nie wieder richtig auf die Beine gekommen.

Jetzt bricht Chris Pine - als Captain Kirk beim immens erfolgreichen „Star Trek„-Reboot selbst zur Zeit auf der Höhe des Ruhms - eine Lanze für die gestrauchelte Kollegin. 2006 hatte er mit ihr in „Zum Glück geküsst“ erstmals zusammengearbeitet. Und erinnert sich offenbar mit Schrecken an der Wirbel um die damals extrem populäre Schauspielerin: „Es war ein richtiger Zyklon des Wahnsinns. Es war, als würde man mit den Beatles abhängen“, erinnert sich der damals noch unbekannte Star. „Es war faszinierend zu betrachten. Und im Rückblick war es ein wichtiger Moment im Leben. Wenn du siehst, was wirklich wunderbar ist, an dem was wir tun - und was wirklich gefährlich daran ist.“

Zum Beispiel die Paparazzi: „Die sind das Allerletzte. Nach ‚Star Trek‘ hat mein Licht wirklich hell gebrannt und für einige Monate wurde alles extrem intensiv - bis es wieder abebbte. Während dieser Zeit hetzen sie dich. Und du legst eine Geschwindigkeit vor, mit der du nicht fahren solltest. Gott sei Dank hab ich davon nicht mehr allzu viel“ Jedenfalls bis sein neuer Film „Jack Ryan: Shadow Recruit“ in acht Wochen in den Kinos anlaufen wird.

„Iron Man“ macht Mut

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Kein Wunder also, dass - wie bei Lindsay Lohan - immer wieder junge Stars bei voller Fahrt vom Schlitten fallen - und prompt von den Wölfen zerrissen werden. Doch es gibt Hoffnung. Bestes Beispiel: Robert Downey Jr.. Der „Iron Man“ war aufgrund mannigfacher Exzesse in Hollywood komplett abgeschrieben gewesen, als ihm Regisseur Jon Favreau eine letzte Chance gab. Heute ist der Star einer der bestbezahlten Mimen der ganzen Traumfabrik. Allerdings hört man auch von Exzessen und Drogen nichts mehr.

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