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Briten setzen auf Guy Ritchie

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Robert Downey Jr. Poster
© Warner

Die Stimme des Volkes hat entschieden: Beim Rennen um die nächste Bond-Regie liegt Guy Ritchie ganz vorne.

Wettkönig Guy Ritchie gilt in England als der momentan wahrscheinlichste Bond-Regisseur Bild: Warner

Die große Frage: Wenn schon Sam Mendes James Bond nicht in sein nächstes Abenteuer schicken will - wer soll’s machen? Nachdem seitens Hollywood noch keine sachdienlichen Hinweise vorliegen, könnte es sich diesbezüglich lohnen - so ganz Web 2.0-mäßig - auf Schwarmintelligenz zu setzten. Die ist allerdings mitnichten eine Erfindung der virtuellen Welt - in Wahrheit ist sie schon sehr viel älter.

Wenn Du vor Internet samt Big Data wissen wolltest, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Ereignis eintritt, fragtest du den Buchmacher. Denn seit Jahrhunderten läuft in den Wettstuben der Welt die Meinung der Straße zusammen. Gut: Meistens eher zum Thema Pferde-, Hunde- und sonstige Rennen; in jedoch England auch zu allem anderen. Traditionell wettet die Bevölkerung der klimatisch benachteiligen Insel auf alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist. So natürlich auch aufs Thema Bond-Regisseur - per se ist der berühmteste Agent der Filmgeschichte in seinem Heimatland Dauerthema.

William Hill - einer der größten Buchmacher der Welt - hat jetzt die aktuellen Quoten dazu bekannt gegeben. Und ganz vorne liegt… Guy Ritchie. Dem Regisseur von „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ wird immerhin eine Chance von 4:1 eingeräumt, den nächsten Bond zu inszenieren. Ihm folgt mit 6:1 Martin Campbell, der den legendären Spion bereits durch „Casino Royale“ und „Goldeneye“ hetzten durfte. Dann fällt’s aber auch stark ab: Martin Scorsese wird nur noch eine 9:1-Chance zugestanden, Steven Spielberg liegt bei 10:1. Ang Lee mit 20:1 und Ridley Scott mit 25:1 sind bereits weit abgeschlagen, ganz zu schweigen von James Cameron (25:1), Clint Eastwood (33:1), Quentin Tarantino (33:1) und Tim Burton (50:1).

Schenken für Fortgeschrittene

Dann also Guy Ritchie. Gute Wahl: Kaum einer verquickt satte Action mit skurrilem Humor so ansehnlich wie der britische Regisseur. Gibt’s nur ein kleines Problem: Angeblich steht dem eher der Sinn nach einem dritten Teil seines „Sherlock Holmes„-Reboots mit Robert Downey Jr. als Kultschnüffler. So oder so: 007-Star Daniel Craig selbst wird’s zur Zeit herzlich egal sein, welcher Filmemacher ihn beim nächsten Mal ins Feuer schickt. Der feierte jetzt nämlich seinen 45. Geburtstag. Und als kleine Überraschung gab’s die Schlüssel für einen brandneuen Aston Martin V8 Vantage Roadster. 4,3-Liter Hubraum, 385 PS - komprimiert in der schönsten Karosserie, die es auf vier Rädern gibt - da denkt auch ein Doppelnullagent nicht an die Arbeit sondern nur an möglichst freie Strecken.

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