Kommt da etwa der verkappte Musiker raus? In den letzten Jahren mehren sich Martin Scorseses Filme zum Thema Musik. Ein weiteres Projekt kann nun zur Liste hinzugefügt werden: Ein Porträt von Reggae-Legende Bob Marley.

Lässt seiner Leidenschaft für Musik freien Lauf: Martin Scorsese Bild: Buena Vista

Um diesen Termin einhalten zu können, muss sich Scorsese allerdings ins Zeug legen. Erst letzten Herbst hat er verkündet, auch eine Musikerbiographie über den verstorbenen Beatles-Gitarristen George Harrison drehen zu wollen. Des weiteren hat er sich einen Film über den früheren US-amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt, den Thriller „Shutter Island“ über einen Gefängnisausbruch und das Drama „Silence“ über Missionare in Japan vorgenommen.

Musikliebhaber

Scorsese, in dessen Filmen der Soundtrack immer eine besondere Rolle spielt, war bereits an zahlreichen Projekten beteiligt, in denen Musik das zentrale Thema war. Angefangen hat alles mit der Mitarbeit am Schnitt des Dokumentarfilms „Woodstock„. Mit „The Last Waltz“ und „Shine a Light“ drehte er zwei Konzert-Filme über die Gruppen The Band und die Rolling Stones. Bei der Musikdokumentations-Reihe „The Blues“ war er als Produzent tätig und führte bei einer der Episoden, „Feel like Going Home„, Regie, ebenso beim Dokumentarfilm „No Direction Home: Bob Dylan„. Sogar ein Musical hat Scorsese 1977 auf die Beine gestellt: „New York, New York“ mit Robert De Niro und Liza Minnelli.

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