Kein Scherz sondern Realität: Hollywood plant ein Prequel zu Brian De Palmas kultiger Gangsterballade „Die Unbestechlichen“ – und Antoine Fuqua darf im Regiestuhl Platz nehmen.

Hollywoods neuer Liebling: Antoine Fuqua Bild: Columbia

„The Untouchables: Capone Rising“ wird – wie man unschwer am Titel erkennen kann – vom Aufstieg des mächtigen Mafiapaten Al Capone erzählen, der in den 20er Jahren zum Unterweltboss von Chicago avancierte. Darüberhinaus soll auch die Vorgeschichte des Polizisten Jimmy Malone erzählt werden.

Eine echte Herausforderung für Antoine Fuqua, der auf den ersten Blick nicht unbedingt die ideale Wahl zu sein scheint. Aber: Hollywood hat Vertrauen in den „jungen Wilden“ – schließlich hat der ehemalige Musikvideo- und Werbefilmer mit seinem Schlachtenepos „King Arthur“ ja hinlänglich bewiesen, dass er in jedem Genre zurecht kommt.

Drehbuchduo ist Feuer und Flamme

Welche Schauspieler siebzehn Jahre nach Robert De Niro, Kevin Costner, Sean Connery und Co. in die Rollen der „Unbestechlichen“ schlüpfen, ist noch nicht bekannt. Zuvor muss erst noch das Drehbuch zu Papier gebracht werden – und damit wurde das Duo David Levien und Brian Koppelman beauftragt.

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Die beiden Autoren, die für „Das Urteil – Jeder ist käuflich“ und „Walking Tall – Auf eigene Faust“ verantwortlich zeichnen, zählen keineswegs zu Hollywoods etabliertesten Schreiberlingen und freuen sich demnach riesig auf die anspruchsvolle Aufgabe.

„Dieser Lebensabschnitt von Al Capone wurde seit den 40er und 50er Jahren nicht mehr in einem Film behandelt“, frohlockt Koppelman, der zusammen mit Levien bereits eifrig am Charakter der Hauptperson feilt. „Man hat uns gebeten, die Rolle so düster, so brutal und so kompliziert zu entwerfen, wie es uns möglich ist.“

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