Robert Benton

Regisseur • Drehbuchautor
Robert Benton Poster

Leben & Werk

Fünf „Oscars“ für „Kramer gegen Kramer“ (bester Film 1979) machten das Scheidungsdrama mit Dustin Hoffman („Oscar“) und Meryl Streep („Oscar“) zum erfolgreichsten Film des Regisseurs („Oscar“) und Drehbuchautors („Oscar“) Robert Benton, der mit der Story um einen alleinerziehenden Vater ein Problem der Zeit traf. Fünf Jahre später erhielt Benton für sein Buch zu dem Farmerdrama „Ein Platz im Herzen“ seinen zweiten „Oscar“, Sally Field wurde als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Benton, geboren 1932 in Texas, studierte Kunst, war Art Director beim Magazin „Esquire“ und begann als Drehbuchautor für „Bonnie und Clyde“, „Zwei dreckige Halunken“ und „Is was‘, Doc?“ seine Filmkarriere. Sein Debütfilm, der Western „In schlechter Gesellschaft“, zeichnet einen schmutzigen Westen, in dem die Outlaws verdreckte Halunken sind. Den Durchbruch erzielte der Regisseur, der sich als Traditionalist mit der Ethik guten Handwerks versteht, mit „Die Katze kennt den Mörder“, ein Chandler-Spiel um einen gealterten Privatdetektiv (Art Carney), der mit einer Nervensäge an der Seite (Lily Tomlin) einen Fall löst. Kriminalfilmen blieb Benton treu, so mit dem Psycho-Thriller „In der Stille der Nacht“ (mit Meryl Streep und Roy Scheider in einer Hitchcock-Story um Mord und Kindheitstrauma), mit der Gangsterballade „Billy Bathgate“ (Dustin Hoffman als psychopathischer Mobster), dem Gaunerstück „Nadine“ (mit Kim Basinger und Jeff Bridges als Ehepaar in der Krise, das durch einen Kriminalfall wieder zusammenfindet), und dem Detektivfilm „Im Zwielicht“, in dem Paul Newman als gealterter Privatschnüffler für den Schauspieler Gene Hackman arbeitet, in dessen Frau (Susan Sarandon) verliebt ist und seinen beste Freund (James Garner) als Mörder entlarvt und erschießt. Newman war auch der Hauptdarsteller in Bentons Schneeballade vereinsamter Herzen in „Nobody’s Fool“, in dem sein Ton warmherziger Charakterisierungen auch der kleinsten Nebenfiguren einen Höhepunkt erreichte. Newman steht darin als arbeitsloser alter Bauarbeiter mit seinem Arbeitgeber auf Kriegsfuß, lernt durch seinen Enkel wieder die Lust am Leben und macht aus North Bath in New York einen „Platz im Herzen“.

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