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Leben & Werk

Der englische Sänger Robbie Williams wurde während der 90er-Jahre zunächst als Mitglied der Boygroup Take That bekannt, bevor er als Solokünstler zum Weltstar avancierte. Robert Peter Williams wird am 13. Februar 1974 in Stoke-on-Trent bei Manchester als Sohn des Gelegenheits-Alleinunterhalters Peter Williams geboren. Die Eltern trennen sich, als er drei Jahre alt ist, und Robbie wächst bei seiner Schwester auf. Die Mutter betreibt eine Schankwirtschaft namens „The Red Lion“, wo Robbie mit Playback-Showeinlagen gern die Gäste unterhält. Nach der ohne Abschluss beendeten Schulzeit versucht er sich in verschiedenen Jobs, bis ihn seine Mutter 1990 für ein Casting anmeldet. Der zunächst nur als Ersatzmann rekrutierte 15-Jährige wird zum festen Mitglied von Take That, die bald zur kommerziell erfolgreichsten Boygroup der 90er-Jahre avancieren. Im Juli 1995 wird Williams -offiziell wegen zahlreicher Exzesse - aus der Formation ausgeschlossen. Die begonnene Sololaufbahn kommt nicht recht in Gang, und Williams versinkt in seiner Drogen- und Alkoholsucht, was im Juli 1997 zu einem völligen Zusammenbruch führt. Ende des Jahres erscheint die Single „Angels“, mit der sich der Sänger erstmals fernab aller Boygroup-Klischees etabliert. In Zusammenarbeit mit dem Songautor Guy Chambers veröffentlicht Robbie Williams nun eine Reihe erfolgreicher Titel und Alben wie „Life Thru A Lens“ (1997), „I’ve Been Expecting You“ (1998), „The Ego Has Landed“ (1999) oder „Sing When You’re Winning“ (2000). Die Stück für Stück zurückeroberte Rolle des Superstars persifliert er dabei oft und ausgiebig. Gemeinsam mit Nicole Kidman singt er 2001 „Somethin‘ Stupid“, einen alten Sinatra-Klassiker; dies öffnet dem Briten endlich auch einen Spalt in der Tür zum amerikanischen Markt, welche er mit „Swing When You’re Winning“ - bildlich gesprochen - sperrangelweit aufstößt. Der Welterfolg macht aus dem einst rebellischen Williams einen Entertainer alter Schule, der nun mehrere Generationen bei seinen Konzerten begrüßen kann. 2004 wird er als einflussreichster Künstler der 90er-Jahre in die UK Hall of Fame aufgenommen. Nach dem 2002 erschienenen Album „Escapology“ trennt er sich von seinem Partner Chambers und beginnt eine Zusammenarbeit mit Songwriter Stephen Duffy. Mit dem Album „Intensive Care“ (2005) erreicht das neue Team dreifaches Platin. Die Single „Tripping“ setzt sich auf Platz eins der deutschen Charts. Die anschließende Tournee, die erneut sensationelle Ticketverkäufe erzielte, wurde, nach harten Restriktionen des Mangements bezüglich der Photoverwertung, von großen Teilen der Medien boykottiert. Bereits wenig später folgte das deutlich elektronischer ausgerichtete Album „Rudebox“, das von den Kritikern zwiespältig bewertet wurde. Auch die Käufer reagierten etwas zurückhaltend auf den neuen Stil, bescherten der CD aber dennoch ein erfreuliches Verkaufsergebnis.

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