Leben & Werk

Die Disney-Studios verdanken Familienfilm-Regisseur Rob Minkoff ihren größten Erfolg: Als Co-Regisseur war er 1993 verantwortlich für „Der König der Löwen„, der bis 2003, als er von „Findet Nemo“ abgelöst wurde, der weltweit erfolgreichste Trickfilm war. Die Geschichte um den kleinen Simba, der wie in einer Hamlet-Geschichte eine Odyssee durch die Tierwelt Afrikas erlebt, bevor er sich als reif für den Thron erweist und den verräterischen Onkel besiegt, setzte jahrelang Standards für die klassische Filmanimation.

Der in Palo Alto, Kalifornien, geborene Minkoff begann als Absolvent des Cal Arts Character Animation Program als Zeichner, Figurenddesigner und Autor bei Disney und war beteiligt an „Arielle, die Meerjungfrau“ (1989) und „Die Schöne und das Biest“ (1991), die alle seine Handschrift tragen. Er debütierte als allein verantwortlicher Regisseur mit zwei Kurzfilmen um die Roger-Rabbit-Figur und arbeitete für den MGM-Studio-Themenpark in Orlando, Florida, kombinierte im Kurzfilm „Mickey’s Audition“ Live-Action- und Zeichentrickelemente.

Nach „Der König der Löwen“ und durch Veränderungen in der Personalpolitik der Disney-Studios bedingt, wechselte Minkoff zu Steven Spielbergs DreamWorks-Studio und schuf mit zwei Filmen um den Nager „Stuart Little“ 1999 und 2002 Erfolgswerke an der mit zunehmender Perfektion computeranimierten Mäusefront. Der erste Teil war eine Sensation, weil er bis in die Schnurrbarthaare der Maus auch kleinste Details auf die Leinwand zauberte. Mäuserich Stuart wird von den Littles adoptiert und muss sich gegen deren siebenjährigen Sohn George, der ihn eklig findet, und Hauskater Snowbell behaupten. Im zweiten Teil löst der in eine Vogeldame verliebte Stuart einen Kriminalfall.

Minkoffs „Die Geistervilla“ entstand wieder für Disney und ist wie „Fluch der Karibik“ die Filmadaption einer Disney-Vergnügungsparkattraktion. Eddie Murphy spielt in der Gruselkomödie einen schleimigen Immobilienmakler, der mit Frau und Kindern in eine verwunschene Südstaatenvilla zieht und eine Horror-Achterbahnfahrt mit Geistern, fliegenden Musikinstrumenten, Zombies, Spiegeln und Spinnenattacken erlebt.

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