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Leben & Werk

Seine Spezialität sind zwielichtige, schleimige Finsterlinge mit hämischer Lache, gemeiner Hinterhältigkeit und feister erotischer Lust, denen er ein Maß an Ambivalenz und Tiefe abringt, die weit über das Klischee hinausgehen. Rip Torn (eig. Elmore Rual Torn Jr., 1931 in Texas geboren) spielte als Rolle seines Lebens den amerikanischen Schriftsteller und Erotomanen Henry Miller in „Wendekreis des Krebses“, der Millers Zeit in den 20er Jahren in Paris zum Thema hat. Noch brillanter war der von Elia Kazan 1956 für den Film entdeckte gelernte Landwirt als versoffener, heruntergekommener Country-Sänger, der bei seinen Tingel-Touren immer tiefer sinkt („Zahltag“). Torn spielte häufig den „White Trash“ der Südstaaten und Hinterwäldler („Süßer Vogel Jugend“, „Cross Creek“, dafür „Oscar“-Nominierung) und wird in Don Siegels „Verhext“ von Bette Midler ermordet. Für das Fernsehen, dem er sich in den 90ern vermehrt zuwandte, spielte er seine Rolle aus „Süßer Vogel Jugend“, einer Tennessee-Williams-Adaption, noch einmal. 1988 führte er mit „Telefon-Terror“ erstmals Regie, jedoch ohne Resonanz.

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