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Scott porträtiert Reagan und Gorbatschow

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Ridley Scott Poster
© Universal

1986 kam es im isländischen Reykjavik zu einem historischen Treffen.

Kritische Blicke auch vom Regisseur: Ein Film über Reagan und Gorbatschow wird nicht einfach Bild: Universal

Der US-amerikanische Präsident Ronald Reagan und der sowjetische Generalsekretär Michail Gorbatschow kamen zusammen, um über die Waffenabrüstung zu verhandeln. Ridley Scott macht sich nun daran, das Treffen und dessen Hintergründe in einem Film näher zu beleuchten.

„Das waren faszinierende, historische Personen, aber ich will zeigen, wer sie waren und warum sie taten, was sie taten,“ erklärt Scott seine Entscheidung, einen Film darüber zu drehen. Die Verhandlungen in Reykjavik, die Scott insbesondere thematisieren will, sollten zu einem Waffenabrüstungsvertrag führen. Das Treffen kam auf Reagans Einladung zustande, zusammen am Weltfrieden zu arbeiten. Scott erkennt dessen historische Rolle an: „Reagan und Gorbatschow haben Geschichte geschrieben und ebneten den Weg zum Ende des Kalten Krieges.“

Jetzt aber schnell

Für Scott ist dies nicht der erste Film, in dem er eine politisch prekäre Situation darstellt. 2001 brachte er mit „Black Hawk Down“ einen äußerst realistischen Anti-Kriegsfilm in die Kinos, der von der Krise in Mogadischu 1993 handelt. Auch seinem Klassiker „Blade Runner“ aus dem Jahr 1982 hat eindeutig politische Inhalte, obwohl es sich dabei um eine düstere SciFi-Zukunfsversion handelt.

Für seinen Reagan-Gorbatschow-Film muss der Regisseur sich nun allerdings ins Zeug legen. Im Kino soll dieser bereits Anfang 2009 zu sehen sein. Das Produktionsteam hat sogar schon die Erlaubnis, in dem Gebäude zu drehen, in dem die Verhandlungen stattfanden.

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