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Ricky Gervais

Schauspieler • Producer • Sprecher • Regisseur • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Britischer Comedian, Drehbuchautor, Regisseur, Schauspieler und Produzent. Der britische Star- und Kultkomiker Ricky Gervais sorgte mit der Sitcom „The Office“ (BBC 2001-03) für Innovation in der TV-Unterhaltung und wurde als David Brent, Quasselstrippe, hohler, unfähiger, egoistischer, gemeiner, sexistischer und hinterhältiger Abteilungsleiter eines Großraumbüros, zum Vorbild für die gleichnamige US-Serie (mit Steve Carrell), die deutsche Serie „Stromberg“ (mit Christoph Maria Herbst) und die französische Serie „Le bureau“ (mit François Berléand). Gervais‘ Markenzeichen ist ein knochentrockener, gnadenlos sarkastischer und selbstironischer Humor. Mit der Serie „Extras“ (BBC 2005-07), in der er als Statist auf der Suche nach Sprechrollen auf die Sets echter Großproduktionen gerät, wo sich die Stars selbst spielen, schuf er mit Stephen Merchant, Kreativpartner seit 1998, intelligentes Avantgarde-Fernsehen.

Der plötzliche Ruhm zwang Gervais, sich den Bart abzurasieren, um sich von der Rolle als Brent abzugrenzen. Er übernahm Rollen in Hollywoodfilmen, so den Museumsdirektor in den Ben-Stiller-Komödien „Nachts im Museum“ (2006/2009), im Fantasy-Film „Der Sternenwanderer“ und der Film-im-Film-Komödie „Es lebe Hollywood“ (2006). Seine erste Hauptrolle wurde der mürrische und zynische Zahnarzt Dr. Bertram Pincus in „Wen die Geister lieben“ (2008), der durch die Begegnung mit Geistern zum Romantiker wird. Gervais ist Co-Regisseur, Co-Autor und Hauptdarsteller der US-Komödie „The Invention of Lying“ (2009, mit Jennifer Garner), die von der Wirkung der Lüge auf einer alternativen Erde erzählt, und der britischen Komödie „Cemetery Club“ (2010), die um drei Versicherungsvertreter in den 70er-Jahren kreist.

Ricky Gervais wurde 1961 in Reading, Berkshire, als Sohn eines Sozialarbeiters geboren und war sich früh seines Talents als Comedian bewusst. Er schmiss das Biologie-Studium, gründete die Band Seona Dancing, managte die Band Suede und sammelte als Entertainment Manager des Studentenwerks des University College London Erfahrungen, die in „The Office“ eingingen. 1996 landete er beim Londoner Radiosender FXM, wo Stephen Merchant sein Assistent und Kreativpartner wurde, mit dem er zur BBC wechselte. Bevor „The Office“ in Produktion ging, war Gervais in „Comedy Lab“ (Channel 4), als bigotter Reporter und Nachfolger von Ali G in „The 11 O’Clock News“ (1998) und in der „Meet Ricky Gervais-Show“ (2001). Mit „The Office“ (14 Episoden, ein Weihnachtsspecial) erlangte er nationale Berühmtheit und konnte für „Extras“ (12 Episoden, ein Weihnachtsspecial) Stars wie Ben Stiller, Diana Rigg, Kate Winslet, Clive Owen, Robert De Niro, Samuel L. Jackson, Orlando Bloom, Stephen Fry, David Bowie und George Michael gewinnen.

Zu den Auszeichnungen für Ricky Gervais gehören zwei Golden Globes, drei Emmy Awards, mehrere BAFTA Awards, die Silberne Rose von Montreux und 2007 der Ehrenpreis der Rose d’Or.

Ricky Gervais ist Autor der Kinderbuchreihe „Flaminals“, die 2011 verfilmt werden soll. Für „The Simpsons“ schrieb und inszenierte er 2006 die Folge „Homer Simpson, It’s Your Wife“.

Zwischen der Filmarbeit geht Gervais als Stand-Up-Comedian auf Tournee, 2003 mit dem Programm „Animals“, 2004 mit „Politics“ und 2006 mit „FAME“, von dem Teile im erfolgreichen (und Kult-)Videogame „Grand Theft Auto IV“ zu sehen sind.

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