Alle Bilder und Videos zu Richard Widmark

Leben & Werk

Gleich seine erste Rolle als psychopathischer Killer mit hysterischen Lachausbrüchen in dem Film noir „Der Todeskuss“, in dem er eine Frau im Rollstuhl eine Treppe hinunterwirft, legte 1947 für ein Jahrzehnt das Image Richard Widmarks (geb. 1914) fest. Erst als er 1957 seine eigene Produktionsfirma gründete, konnte er sich davon lösen und übernahm Aufgaben in Western, Krimis, Action-Filmen und Kriegsepen.

Widmark spielte auf beiden Seiten des Gesetzes gleichermaßen überzeugend: Taschendieb oder Kommissar, Privatdetektiv oder Gangster. In Western war er häufig Trapper, Kundschafter („Der letzte Wagen„, „Alamo“) oder erfahrener Kavallerist („Zwei ritten zusammen„, „Cheyenne“). Widmark war der Ankläger in „Das Urteil von Nürnberg“ und Rodeoreiter in „Wenn die Legenden sterben“. Seine krasse, harte und direkte Art, die keinen Widerspruch duldet, brachte ihm auch als Offizier und Agent („Inferno“) dankbare Aufgaben. Zu seinen besten Western gehört „Der Garten des Bösen“ (mit Gary Cooper). Widmarks in der Ehekrise steckender Polizeidetektiv Madigan in Don Siegels „Nur noch 48 Stunden“ blieb Vorbild für viele Polizeifilme. Er spielte den (im Spielfilm erschossenen) Madigan in mehreren TV-Filmen, auf die er sich seitdem konzentrierte. Franz-Josef Degenhardt besingt ihn mit „und du träumst von Richard Widmark und den andern Jungens aus Brooklyn“ in einem seiner Lieder als Vorbild der „Halbstarken“ der 50er Jahre.

Am 24. März 2008 erlag Richard Widmark, der sich im Alter weitgehend zurückgezogen hatte, mit 93 Jahren einer langen Krankheit.

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