Wir haben doch keine Zeit! Sagt sich auch Hollywoods Grauschopf Nummer eins und will noch einmal in die Vollen gehen.

Will's noch mal wissen: Richard Gere Bild: Kurt Krieger

Entgegen seiner buddhistischen Weltanschauung legt Richard Gere im Hinblick auf seine weitere Karriere im Filmbusiness nicht unbedingt die Ruhe und Gelassenheit an den Tag, die man ansonsten von ihm kennt.

Ganz im Gegenteil, in einem Interview ließ er kürzlich deutlich Torschlusspanik erkennen. „Ich bin jetzt 57 Jahre alt“, so Gere. „Ich will unbedingt noch so viele Hauptrollen wie möglich spielen.“

Das erklärt, warum er mit dem Kriegsdrama „Spring Break in Bosnia„, Lasse HallströmsThe Hoax“ und der Bob-Dylan-Biografie „I’m not there“ zuletzt gleich drei Projekte stemmte und auch weiterhin keine Anstalten macht, in Rente zu gehen.

Nirvana in weiter Ferne

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Nun ist gegen derlei Arbeitswut per se nichts einzuwenden, doch Geres Motivation erstaunt schon ein wenig für den ansonsten hingebungsvoll den Vier Edlen Wahrheiten und dem Achtfachen Pfad folgenden Buddhisten.

„Ich weiß nicht, wie viel Zeit ich noch habe, ehe ich richtig alt und hässlich bin. Bevor mich die Leute nicht mehr sehen wollen, will ich noch rausholen was drin ist, in jeder Hinsicht“, sagte Gere. Eitelkeit, materialistisches Denken - das hatte der Gutmensch Hollywoods doch eigentlich schon hinter sich?

Da sieht es dann allerdings mit Bodhi, der buddhistischen Erleuchtung, die unter anderem auch auf der Befreiung von allen weltlichen Wünschen beruht, nun wieder eher schlecht aus! Was wohl Geres guter Freund, der Dalai Lama, dazu sagen wird?

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